Wegen der Erkrankungen von Charlène war die Fürstenfamilie von Monaco über lange Zeit getrennt.
Wegen der Erkrankungen von Charlène war die Fürstenfamilie von Monaco über lange Zeit getrennt. AFP/Valery Hache

Frohe Osterüberraschung in Monaco! Über viele Monate sorgten sich die Monegassen um die Gesundheit ihrer Fürstin Charlène. Die 43-Jährige mied jegliche Öffentlichkeit. Nun teilte sie auf Instagram ein Foto von sich, Ehemann Albert (64) und ihren Zwillingen.

„Ein frohes Osterfest“ wünschte das Fürstenpaar zu einem Foto, das sie mit ihren siebenjährigen Kinder Jacques und Gabriella auf dem Rasen vor dem Swimmingpool im Prinzenpalast zeigt. Gabriella schmiegt sich an Mama Charlène, Jacques kniet vor Papa Albert. Neben ihnen, in einem Korb, wurde ein großer Deko-Osterhase aus Porzellan platziert.

Ostergruß aus Monaco: Das Fürstenpaar Albert II. und Charlène mit Jacques und Gabriella (7). Auch auf Facebook veröffentlichte das Fürstenhaus das Foto.
Ostergruß aus Monaco: Das Fürstenpaar Albert II. und Charlène mit Jacques und Gabriella (7). Auch auf Facebook veröffentlichte das Fürstenhaus das Foto. Facebook

Seht her, wir sind wieder eine Familie, scheint die frohe Botschaft des Fotos zu sein. Ein lange Zeit mit langen Trennungsperioden und Gesundheitsproblemen liegt hinter der Fürstenfamilie. Erst vor gut einem Monat war Charlène nach einem Klinikaufenthalt wieder nach Monaco zurückgekehrt. Ein weiteres Foto zeigte die Familie in der Kirche, offenbar bei einer privaten Messe.

Albert und Charlène mit den Zwillingen in der Kirche, offenbar bei einer privaten Messe.
Albert und Charlène mit den Zwillingen in der Kirche, offenbar bei einer privaten Messe. Facebook

Zu Beginn des vergangenen Jahres war  Charlène in ihre Heimat Südafrika gereist, um den Kampf gegen die Nashorn-Wilderei zu unterstützen. Schon bald saß sie dann aber mit Gesundheitsproblemen am Kap fest. Wegen einer Hals-Nasen-Ohren-Entzündung durfte sie nicht reisen. Mehrfach musste Charlène dann am Südzipfel Afrikas stundenlang unter Vollnarkose operiert werden, hielt sich wegen des schleppenden Heilungsprozesses zeitweilig auch in einer Klinik auf.

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Am 8. November war die Fürstin dann endlich nach Monaco zurückgekehrt. Nach zwei verpassten öffentlichen Auftritten, darunter zum Nationalfeiertag am 19. November, hatte Fürst Albert persönlich in der Zeitschrift People berichtet, dass sich seine Frau auf eigenen Wunsch außerhalb von Monaco in medizinische Behandlung begeben habe. Übereinstimmenden Angaben zufolge befand sie sich in einer Spezialeinrichtung in der Schweiz.

Seine Frau leide nach den vielen Behandlungen unter tiefer „emotionaler und physischer Erschöpfung“ und benötige viel „Ruhe und Erholung“, so der Fürst. „Es hat nichts mit unserer Beziehung zu tun, das möchte ich ganz klar sagen“, betonte Albert in People. Im Dezember hieß es dann, dass es „noch Monate“ dauern werde, bis sie wieder vollständig genesen sei.

Die frühere Karriereschwimmerin Charlène Wittstock wurde 1978 im heutigen Simbabwe geboren, mit zwölf Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Südafrika. Fürst Albert II. lernte sie im Jahr 2000 bei einem Schwimmwettkampf in Monaco kennen. Sie sind seit 2011 verheiratet. Ihr langer Aufenthalt in Südafrika hatte Spekulationen über Eheprobleme genährt. Nun zeigen Charlène und Albert ihr wiedergewonnenes Familienglück. Bleibt zu hoffen, dass der Neuanfang für die Familie gelingt.