Prominenter Beobachter in Köpenick. Beim 1:4 des 1. FC Union Berlin gegen Werder Bremen mischte sich ein DFB-Star unter die Zuschauer. David Raum von RB Leipzig saß mitten auf der Tribüne der Alten Försterei – mit Kapuze und Basecap. Zufall? Wohl kaum. Der Nationalspieler war auf geheimer Mission unterwegs.
RB‑Star Raum beobachtet in Köpenick Union und Bremen
Der Kapuzenpulli tief ins Gesicht gezogen, dazu eine schwarze Baseballmütze. David Raum wollte offenbar nicht erkannt werden. Doch in der Alten Försterei bleibt so etwas selten lange unbemerkt.

Der Nationalspieler von RB Leipzig saß beim 1:4 des 1. FC Union gegen Werder Bremen auf der Tribüne – und beobachtete aufmerksam das Geschehen auf dem Platz. Der Grund: Raum war auf Spionage-Tour.
Warum Leipzig jetzt bei Union ganz genau hinschaut
Der Hintergrund: Leipzig trifft im April sowohl auf Werder als auch auf Union. Erst geht es für RB nach Bremen, kurz darauf reisen die Eisernen nach Sachsen. Da lohnt sich ein genauer Blick auf Taktik, Schwächen und Abläufe.

Zeit genug hatte Raum jedenfalls für den Abstecher nach Berlin-Köpenick. Am Sonnabend hatte der Kapitän des bei Union verhassten Brauseklubs mit Leipzig noch 2:1 gegen den FC Augsburg gewonnen – nach Rückstand. Während Leipzig im Rennen um die Champions-League-Plätze kämpft, rutscht Union immer tiefer in den Tabellenkeller der Bundesliga. Nur noch vier Punkte trennen die Eisernen vom Relegationsrang.
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Raum war allerdings nicht der einzige prominente Zuschauer an diesem Abend. Auch Dänemarks Handball-Weltstar Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin saß auf der Tribüne – mit Union-Schal. Neben ihm: Landsmann und Union-Profi Robert Skov, der wegen seiner hartnäckigen Wadenverletzung weiter zuschauen muss.

