Olympia 2026

Kuriose Szenen um freilaufenden Hund beim Langlauf

Beim Teamsprint der Frauen taucht plötzlich ein Hund auf der Zielgeraden auf und rennt ins Ziel. So haben die beiden Athletinnen die irre Szene erlebt.

Author - Sebastian Krause
Teilen
Irrer Anblick bei Olympia: Die Kroatin Tena Hadzic (l.) und Griechin Konstantina Charalampidou werden im Team Sprint von einem Hund verfolgt.
Irrer Anblick bei Olympia: Die Kroatin Tena Hadzic (l.) und Griechin Konstantina Charalampidou werden im Team Sprint von einem Hund verfolgt.Terje Pedersen/imago

Irre Szenen bei Olympia. Er stand zwar nicht auf der Startliste, dennoch hat ein Hund im olympischen Langlaufstadion für kuriose Bilder gesorgt.

Hund verfolgt Langläufer bis ins Ziel

Während der Qualifikation im Teamsprint tauchte das Tier plötzlich auf der Zielgeraden in Tesero auf. Der Hund verfolgte die Griechin Konstantina Charalampidou und die Kroatin Tena Hadzic bis hinter die Ziellinie.

Ungewöhnlicher Mitläufer ist kein Problem

„Ich bin jetzt berühmt wegen eines Hundes, der über die Ziellinie gelaufen ist, und jetzt wollen alle mich interviewen. Es ist das erste Mal, dass ich überhaupt Interviews gebe“, sagte Charalampidou.

Für sie stellte der ungewöhnliche Mitstreiter aber kein Problem dar. „Er hat die Kamera verfolgt, die an der Ziellinie auf- und abfährt. Er war süß und nicht aggressiv, also war alles in Ordnung.“

Der freilaufende Hund wird sogar von der Kamera für ein Zielfoto festgehalten.
Der freilaufende Hund wird sogar von der Kamera für ein Zielfoto festgehalten.Omega/dpa

Hund beschnuppert nach Zieleinlauf Argentinierin

Der Hund wurde beim Überqueren der Linie auch für ein Zielfoto von der offiziellen Kamera erfasst. Im Ziel stoppte er und beschnupperte die argentinische Sportlerin Nahiara Díaz Gonzalez.

Die besten Athletinnen aus der ersten Startgruppe waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Ziel. Darunter auch die Oberstdorferin Laura Gimmler, die im Finale mit Coletta Rydzek Bronze gewann.

Tschechoslowakischer Wolfshund gehört Anwohner

„Er war superglücklich, als er die Ziellinie überquerte. Ich war so darauf konzentriert, das Rennen zu beenden, dass ich nicht auf den Hund geschaut habe“, äußerte Díaz Gonzalez und fügte an: „Es war einfach eine lustige Erfahrung. Das ist nicht normal. Ich weiß nicht, was er hier gemacht hat.“

Der Streuner war kein wilder Hund. Wie das US-Portal „NPR“ berichtet, ist sein Name Nazgul. Der zweijährige tschechoslowakische Wolfshund soll Anwohnern gehören, die direkt neben dem Skistadion wohnen, und ihren Hund am Mittwoch alleingelassen haben. „Er sucht immer nach Menschen und ist ein sturer, aber sehr lieber Hund“, sagte der Besitzer.

Wie ist Ihre Meinung dazu? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com