Liebe im Zeichen der Ringe

Diese Paare gehen bei Olympia 2026 an den Start

Olympia 2026 ist nicht nur ein großes Sportereignis, sondern auch ein Fest der Liebe. Der KURIER zeigt Sportlerinnen und Sportler, die als Paar dabei sind.

Author - Sebastian Krause
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Skilangläuferin Coletta Rydzek und Skirennläufer Simon Jocher sind ein Paar und gemeinsam bei den Olympischen Spielen in Italien.
Skilangläuferin Coletta Rydzek und Skirennläufer Simon Jocher sind ein Paar und gemeinsam bei den Olympischen Spielen in Italien.Coletta Rydzek/Instagram

Amore liegt in der Luft. Die Olympischen Winterspiele sind nicht nur der sportliche Höhepunkt vieler Athleten. In Mailand und Cortina d’Ampezzo treten einige Paare an, die auch im echten Leben ein Team sind.

Olympia zwischen Liebe und Konkurrenzkampf

Doch während in einigen Sportarten die Pärchen als Team an den Start gehen, sind andere auf Eis und Schnee sogar Gegner. Liebe trotz Konkurrenzkampf.

Liebe und Olympia gehören schon seit Jahren fest zusammen. Besonders deutlich wurde das bei den Sommerspielen 2016 in Rio, als die Plattform Tinder groß in die Öffentlichkeit kam.

Skeletonpilotinnen sind im Eiskanal Konkurrentinnen

Das trifft zum Beispiel auf Kim Meylemans aus Belgien und Nicole Silveira aus Brasilien zu. Die beiden Skeletonpilotinnen sind seit August 2025 verheiratet. Im Eiskanal sind sie aber harte Konkurrentinnen.

Kurios: Beide könnten die erste Medaille für ihr jeweiliges Land holen. Wie es sich anfühlt, nicht nur als privates Paar Erfolge zu feiern, sondern auch sportlich, erlebte das Skeletonpaar bereits. Im Januar 2025 standen beide beim Weltcup in St. Moritz auf den Plätzen zwei und drei. Vielleicht wiederholt sich das in ein paar Tagen, wenn beide am 13. Februar an den Start gehen.

Schweizer Paar tritt als Mixed-Team im Curling an

Das Ehepaar Yannick Schwaller und Briar Schwaller-Hürlimann tritt für die Schweiz im Curling an.
Das Ehepaar Yannick Schwaller und Briar Schwaller-Hürlimann tritt für die Schweiz im Curling an.Eibner-Pressefoto/Memmler/imago

Anders sieht es bei Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller aus. Das Schweizer Ehepaar tritt gemeinsam als Mixed-Team im Curling an. 

Für deutlich mehr Aufmerksamkeit als diese Liebesbeziehung sorgt allerdings ihr Sohn River. Nach dem Auftakterfolg seiner Eltern schnappte sich der 18 Monate junge Sprößling direkt den Besen seiner Mutter und zeigte sein Können. Als „Curling-Baby“ ging River viral.

Österreichisches Snowboard-Paar kämpft um Medaillen

Es ist das österreichische Snowboard-Traumpaar: Sabine Payer und Alexander Payer. Während es für Alexander Payer bereits die dritten Olympischen Spiele sind, ist es für seine Frau Sabine die Premiere. Aus den unterschiedlichsten Gründen hatte die 33-Jährige Olympia bisher immer verpasst.

Seit neun Jahren sind die beiden ein Paar, seit 2024 auch verheiratet. Doch gemeinsame Olympische Spiele blieben ihnen bislang verwehrt. Nun ändert sich das. „Das gehört zu meiner Story einfach dazu, dass immer kurzfristig etwas schiefgelaufen ist. Aber jetzt ist alles viel entspannter als vor vier Jahren in China – damals hatten wir ja auch das Rennen am 8. Februar. Und da wusste ich so kurz davor schon, dass es eng wird“, erzählt Sabine der „Kronen Zeitung“. 

Dass jetzt alles viel besser läuft, zeigte die Österreicherin bereits. Im Parallel-Riesenslalom gewann sie bei ihrer Premiere Silber. Darüber dürfte sich auch ihr Mann gefreut haben.

US-Duo ist das Traumpaar im Eiskunstlaufen

Sportlich waren sie schon lange zusammen, doch erst nach fünf Jahren funkte es. Im Eiskunstlaufen gehen Madison Chock und Evan Bates als Traumpaar an den Start. 

Beide kennen sich bereits seit ihrer Jugend. Nachdem sie einige Jahre „nur“ als Eistanzpaar angetreten waren, wurden sie 2017 auch im privaten Leben ein Paar. Seit 2024 sind sie verheiratet.

Ihre Beziehung zueinander scheint auch ihre sportlichen Leistungen zu beflügeln. Mit drei WM-Titeln und einmal Team-Gold gehören sie zu den erfolgreichsten Paaren. Bei Olympia in Mailand und Cortina gab es auch schon Gold im Team.

Italienisches Duo freut sich über Bronze vor Heimkulisse

Auch die Gastgeber haben ihr Traumpaar auf dem Eis. Charlene Guignard und Marco Fabbri wollen die Heimkulisse verzaubern. Beide gehen seit 15 Jahren auf und neben dem Eis gemeinsame Wege. 

Für beide sind es die letzten Spiele. Trotz vieler Erfolge bei WM und EM blieb den beiden eine olympische Medaille bislang immer verwehrt. Das änderte sich jetzt. Im Teamwettkampf gab Bronze. Der krönende Abschluss einer beeindruckenden Karriere.

Auch Deutschland hat sein Liebespaar bei Olympia

Auch Deutschland hat ein gemeinsames Paar bei den Olympischen Spielen am Start. Langläuferin Coletta Rydzek und Skirennläufer Simon Jocher sind seit 2016 ein Paar. 

Jocher ist Speed-Spezialist und geht bei seinen zweiten Spielen an den Start. Auch für Rydzek sind es die zweiten Spiele. Am Dienstag scheiterte sie beim Klassik-Sprint im Halbfinale und verpasste damit ihren Traum von einem olympischen Finale.

Biathlon-Paar aus Schweden zählt zur Weltspitze

Im Biathlon gehören beide zur absoluten Weltspitze – und sind zugleich das schwedische Traumpaar. Hanna Öberg und Martin Ponsiluoma kämpfen bei Olympia gemeinsam um Gold. 

Kurios: Bei der Mixed-Staffel am Sonntag waren beide aufgestellt. Zu einer Medaille hat es aber nicht gereicht. Schweden landete auf Platz 5. Nun kämpfen beide in den weiteren Rennen um Einzelgold, um dann vielleicht gemeinsam feiern zu können.

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