Schmuddel-Talk bei „Riverboat“. In der neuesten Folge vom Freitagabend geht es thematisch heiß her. Besonders knistert die Stimmung zwischen Linken-Politiker Gregor Gysi und Moderatorin Kim Fisher. Mit einer Sex-Buch-Beichte aus seiner Vergangenheit bringt Gysi das Publikum zum Beben.
Gregor Gysi fand als Kind Sex-Buch seiner Eltern
Eigentlich geht es in der MDR-Talkrunde „Riverboat“ immer ziemlich gediegen zu. Um die Stimmung noch mehr aufzulockern, erzählt Politiker Gregor Gysi eine Kindheitsanekdote, die einen zum Schmunzeln bringt.
Angefangen mit politischer Ausgrenzung kommt Gysi schnell zur Sache. Der Politiker liest leidenschaftlich gerne und erzählt, wie er zur Literatur gekommen ist. „Durch meine Eltern hatten wir Tausende Bücher“, beginnt Gysi seine Geschichte. Als er noch ein Kind war, entdeckten er und seine Schwester das Sex-Buch „Kin Ping Meh“, das Anfang der 50er-Jahre in der DDR erschien.
Gysi erklärt: „Das ist ein chinesisches Buch, da werden alle denkbaren Stellungen zwischen Mann und Frau dargestellt und meine Eltern hatten das natürlich versteckt, aber meine Schwester und ich wussten natürlich, wo das Buch steht. Und wenn die nicht da waren, dann haben wir gestaunt, was so alles möglich sein kann. So fing meine Welt zur Literatur an. Bis dann unsere Eltern das irgendwann mitbekamen.“ Die Zuschauer und Gäste lachen herzlich über die Geschichte.

Moderatorin Kim Fisher will mehr wissen, legt ihre Moderationskarten auf den Tisch und fragt: „Ich habe meine Karten weggelegt, Herr Gysi. Ich glaube, wir kommen jetzt richtig in Fahrt miteinander. Wie oft haben Sie noch an das Buch zurückgedacht und in welchen Situationen?“, fragt Fisher.


