Schmuddeliger „Riverboat“-Talk

Gregor Gysis überraschende Sex-Buch-Beichte bei „Riverboat“

Damit hat niemand gerechnet. Bei „Riverboat“ packt Gregor Gysi eine pikante Buch-Geschichte aus seiner Jugend aus – und Kim Fisher setzt noch einen drauf.

Author - Mariella Mandurino
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Moderatorin Kim Fisher und Politiker Gregor Gysi führen in der neusten Folge von „Riverboat“ einen Schmuddel-Talk
Moderatorin Kim Fisher und Politiker Gregor Gysi führen in der neusten Folge von „Riverboat“ einen Schmuddel-TalkStar-Media/Imago

Schmuddel-Talk bei „Riverboat“. In der neuesten Folge vom Freitagabend geht es thematisch heiß her. Besonders knistert die Stimmung zwischen Linken-Politiker Gregor Gysi und Moderatorin Kim Fisher. Mit einer Sex-Buch-Beichte aus seiner Vergangenheit bringt Gysi das Publikum zum Beben.

Gregor Gysi fand als Kind Sex-Buch seiner Eltern

Eigentlich geht es in der MDR-Talkrunde „Riverboat“ immer ziemlich gediegen zu. Um die Stimmung noch mehr aufzulockern, erzählt Politiker Gregor Gysi eine Kindheitsanekdote, die einen zum Schmunzeln bringt.

Angefangen mit politischer Ausgrenzung kommt Gysi schnell zur Sache. Der Politiker liest leidenschaftlich gerne und erzählt, wie er zur Literatur gekommen ist. „Durch meine Eltern hatten wir Tausende Bücher“, beginnt Gysi seine Geschichte. Als er noch ein Kind war, entdeckten er und seine Schwester das Sex-Buch „Kin Ping Meh“, das Anfang der 50er-Jahre in der DDR erschien.

Gysi erklärt: „Das ist ein chinesisches Buch, da werden alle denkbaren Stellungen zwischen Mann und Frau dargestellt und meine Eltern hatten das natürlich versteckt, aber meine Schwester und ich wussten natürlich, wo das Buch steht. Und wenn die nicht da waren, dann haben wir gestaunt, was so alles möglich sein kann. So fing meine Welt zur Literatur an. Bis dann unsere Eltern das irgendwann mitbekamen.“ Die Zuschauer und Gäste lachen herzlich über die Geschichte.

Linke-Politiker Gregor Gysi heitert die Stimmung im Publikum mit seiner Anekdote auf.
Linke-Politiker Gregor Gysi heitert die Stimmung im Publikum mit seiner Anekdote auf.Star-Media/Imago

Moderatorin Kim Fisher will mehr wissen, legt ihre Moderationskarten auf den Tisch und fragt: „Ich habe meine Karten weggelegt, Herr Gysi. Ich glaube, wir kommen jetzt richtig in Fahrt miteinander. Wie oft haben Sie noch an das Buch zurückgedacht und in welchen Situationen?“, fragt Fisher.

Fisher will wissen: Was hat Gysi am Buch beeindruckt?

Gysi antwortet scherzhaft: „Wissen Sie, ich frage meine Schwester immer, wo das ist. Wer hat das?“ Weiter versucht Kim Fisher herauszukitzeln, welche Seite aus dem Buch den Politiker am meisten beeindruckt hat. Gysi: „Die Verrenkungen, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie man die hinkriegt und dass man dabei noch Vergnügen empfinden soll.“

Die Zuschauer lachen herrlich, die Stimmung im Studio ist grandios. Mit einem Abschlusssatz rundet der gebürtige Ost-Berliner die Anekdote ab: „Wenn ich mit einem Politbüromitglied in China spreche, sage ich immer: Ich bin ein bisschen chinesisch aufgewachsen.“

Ist Ihnen in Ihrer Kindheit etwas Ähnliches passiert? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com