Vor drei Jahren änderte sich Kürsat Yildirims (45), alias „Lotto-Chico“, Leben komplett. Der ehemalige Kranfahrer aus Dortmund gewann zehn Millionen Euro im Lotto. Seitdem lebt er im Luxus und träumt von noch mehr Geld. Doch was ist mit seiner ganzen Kohle passiert?
Luxus-Uhren, Porsche, Immobilien – das ist Chicos Leben
Besonders die ersten Monate nach seinem Gewinn seien nicht leicht gewesen. „Alle wollten mich ausnutzen, alle wollten nur mein Geld“, so Chico im Gespräch mit Bild. Aber: „Im Großen und Ganzen kann ich nicht klagen. Bald kommt mein dritter Porsche und den kann ich mit Gewinnen finanzieren, die ich inzwischen mache.“
Kürsat Yildirmis investierte auch in weitere Luxusgüter: Er legte sich einen Ferrari, zwei Porsche und Rolex-Uhren zu. „Dabei hatte ich ein glückliches Händchen. Der Wert ist zum Teil immens gestiegen“, so Chico weiter.
Der Lotto-Millionär hat aber nicht nur in Luxus investiert. Er kaufte sich auch sieben Immobilien in Dortmund. „Das war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe“, gibt er zu. Denn durch die Mieteinnahmen habe er ein monatlich stabiles Einkommen, das ihm auch während seiner Rente guttun werde.

In seinem zweiten Heimatland, der Türkei, kaufte Chico im Dezember 2022 in der Provinz Malatya eine 20 Hektar große Mandelplantage. „Das war kein schlechtes Projekt. Bis die ersten großen Ernten kommen, dauert es zwar noch, aber dann winken satte Gewinne.“ Insgesamt wachsen dort 6000 Mandelbäume.
Um anderen Menschen zu helfen und ihnen einen Job zu verschaffen, gründete der Lotto-Millionär die Job-Agentur „Chicojobs“. „Das Geschäft ist gut angelaufen“, verrät er. Für Chico ist es ein Herzensprojekt, denn auch er kennt es, Existenzängste zu haben, er war selbst für Zeitarbeitsfirmen tätig.
Chicos Ideen floppten auch
Aber nicht alles, was glänzt, wird auch zum Erfolg. Bei „Promis unter Palmen“ übte sich Chico als Reality-Star, flog aber schnell aufgrund von sexistischen Äußerungen aus der Show. Das Kapitel Reality-TV hat der Unternehmer damit abgehakt. „Das ist nicht meine Welt, im Reality-TV sehe ich mich nicht.“



