„Der Fernsehkoch empfiehlt“ – so hieß die Sendung im Fernsehen der DDR, mit der Koch Kurt Drummer im ganzen Land bekannt wurde. Wir empfehlen heute: Die alten Rezepte von Kurt Drummer brauchen eine neue Chance! Denn in den Büchern des Meisterkochs finden sich so viele spannende Gerichte, die kaum noch gewürdigt werden, dabei sind sie wirklich genial. Heute servieren wir Ihnen, frisch aus dem Suppentopf, seine deftige Brotsuppe. Verschrien als Arme-Leute-Essen, aber in Wahrheit ein echter Schmaus. Lassen Sie es sich schmecken!
Brotsuppe aus der DDR wird völlig unterschätzt
Brotsuppe ist ein völlig unterschätztes Gericht – viele sehen sie als Arme-Leute-Essen, obwohl sie den leckeren Topf noch nie probiert haben. Das können Sie ganz einfach ändern: Unser Rezept für delikate Brotsuppe, das direkt aus einem Buch von DDR-Koch Kurt Drummer kommt, ist garantiert richtig lecker.
Und trotzdem ist es raffiniert und einfach – die Zutaten haben Sie garantiert zu Hause, wenn Ihr Kühlschrank gut sortiert ist. Etwas Brot, etwas Speck, eine Zwiebel und Margarine – viel mehr braucht es nicht für den Glücklichmacher aus dem Suppentopf. Wir verraten das Rezept.
Zutaten für delikate Brotsuppe von Kurt Drummer
Sie brauchen: 200 g Schwarzbrot, 50 g Margarine, 1 Zwiebel, 1 EL Milch, 1 L Fleischbrühe, 1 Ei, 50 g magerer Speck, Salz, Pfeffer, Paprika, Kümmel, Speisewürze
Zubereitung: So kochen Sie Kurt Drummers Brotsuppe
Zuerst wird die Zwiebel geschält und fein gewürfelt, dann braten Sie sie in der Margarine in einer Pfanne goldgelb an. Das Schwarzbrot schneiden Sie in Würfel. Geben Sie es zur Zwiebel und rösten Sie es gut an. Anschließend füllen Sie mit der herzhaften Fleischbrühe auf. Lassen Sie die Brotsuppe nun einmal aufkochen und rühren Sie sie zwischendurch vorsichtig um.

Verquirlen Sie die Milch und das Ei und geben Sie beides unter ständigem Rühren in die Suppe. Dann kann die Suppe auch schon gewürzt werden: Salz, Pfeffer, ein guter Teelöffel Paprikapulver und etwas gemahlener Kümmel runden den deftigen Genuss ab. Mit Speisewürze – zu DDR-Zeiten verwendete Kurt Drummer ein Zaubermittel namens Glutal – können Sie den Geschmack noch etwas abrunden.



