Knackig, würzig und herrlich erfrischend: Radieschen gehören zu den beliebtesten Sommergemüsen. Die roten Miniknollen haben jetzt Saison, sind kalorienarm und stecken voller gesunder Inhaltsstoffe. Ob als Salat, cremiger Quark oder in Kombination mit frischem Spinat – diese drei Rezepte zeigen, wie vielseitig das Super-Schlank-Gemüse ist.
Warum Radieschen ein Super-Schlank-Gemüse sind
Von Mai bis September haben die knackigen Knollen in Deutschland Saison und kommen frisch vom Feld auf den Teller. Gerade im Sommer sind sie die ideale Zutat für eine leichte Küche: Sie schmecken angenehm würzig, bringen Frische in viele Gerichte und liefern dabei kaum Kalorien.
Mit rund 15 Kilokalorien pro 100 Gramm gehören Radieschen zu den leichtesten Gemüsesorten überhaupt. Gleichzeitig bestehen sie zu gut 90 Prozent aus Wasser und sind damit ein perfekter Begleiter an heißen Tagen. Wer auf eine bewusste Ernährung achtet oder ein paar Kalorien sparen möchte, kann bei Radieschen bedenkenlos zugreifen. Nicht umsonst gelten sie als echtes Super-Schlank-Gemüse.
Doch die kleinen roten Knollen überzeugen nicht nur durch ihre schlanke Bilanz. Sie enthalten Vitamin C (100 g decken 30 prozenz des Tagesbedarfs), Vitamin K (70 Prozent) und Eisen (12 Prozent) sowie Ballaststoffe, die lange satt machen. Für die typische leichte Schärfe sorgen Senföle.
In der Küche sind Radieschen erstaunlich vielseitig. Klassisch landen sie in Scheiben auf dem Butterbrot oder geben Salaten den typisch würzigen Biss. Fein geraspelt verwandeln sie einen einfachen Quark in einen frischen Brotaufstrich oder eine leichte Beilage zu Pellkartoffeln. Zusammen mit jungem Blattspinat entsteht außerdem ein sommerlicher Salat, der bereits der legendäre DDR-Fernsehkoch Kurt Drummer empfohlen hat.
Radieschensalat: Der Trick mit dem Kühlschrank
Wer den Geschmack etwas milder mag, lässt Radieschensalat oder Radieschenquark vor dem Servieren eine Weile im Kühlschrank durchziehen. So verbinden sich die Aromen besonders gut und die Schärfe wird etwas abgemildert.
Unsere drei Rezepte zeigen, wie abwechslungsreich Radieschen sein können: ein Berliner Radieschensalat wie bei Oma, ein cremiger Radieschenquark und der frische Radieschen-Spinat-Salat nach Kurt Drummer. Drei einfache Ideen, die perfekt zur Sommerzeit passen – leicht, gesund und in wenigen Minuten zubereitet.
Zutaten für „Radieschen mit Spinat von Kurt Drummer“
3 Bund Radieschen
250 g Spinat
1 Zwiebel
3 EL Öl
Salz, Zucker, Kräuteressig

Zubereitung: So richten Sie Radieschen mit Spinat an
Schritt 1: Die Radieschen werden gewaschen, in feine Scheiben geschnitten und in etwas Essig, etwas Zucker und wenig Salz mariniert.
Schritt 2: Der Spinat wird gewaschen, die Blätter in Streifen geschnitten und mit Öl, Essig, etwas salz und der feingehackten Zwiebel angemacht.
Schritt 3: Zum Schluss wird alles in einer Schüssel vermengt. Vor dem Anrichten gibt man über den Salat noch einmal etwas Öl.
Kurt Drummers Tipp: Den Spinat erst kurz vor dem Verzehr kaufen. Denn Spinat verliert auch bei günstiger Lagerung innerhalb weniger Tage seinen gesamten Gehalt an Vitamin C.
Zutaten für Radieschenquark: Das gehört alles rein
1 Bund Radieschen
1 Packung Speisequark (250 g)
125 g Joghurt Natur
Zitrone, Salz, Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchpulver
So bereiten Sie Radieschenquark zu
Schritt 1: Die Radieschen gründlich waschen, das Grün entfernen und anschließend fein raspeln.
Schritt 2: Die geraspelten Radieschen danach vorsichtig ausdrücken, die ausgetretene Flüssigkeit abgießen.
Schritt 3: Alle Zutaten in eine Schüssel geben, sorgfältig miteinander verrühren und mit 1 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchpulver abschmecken.
Schritt 4: Den fertigen Radieschenquark vor dem Servieren für etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Zutaten für Berliner Radieschensalat wie bei Oma
3 Bund Radieschen
1 Bund Petersilie
3 EL Speiseöl
3 EL Apfelessig
Zucker, Salz und Pfeffer




