Am Wochenende hat man richtig Zeit zum Kochen, doch nun geht die neue Woche wieder los. Was kommt da bei Ihnen abends auf den Tisch? Einfach muss es sein, schnell muss es gehen, und trotzdem soll das Essen eine Belohnung für den überstandenen anstrengenden Tag sein. Hier gibt’s die richtige Inspiration für den Feierabend: Pusztaschnitte. Nie gehört? Wir verraten, was es mit diesem üppig belegten Brot auf sich hat, warum Sie dafür nur eine einzige Pfanne brauchen und was die Pusztaschnitte so luxuriös macht. Guten Appetit!
Un der Puszta gedeiht Paprika am besten
Von der berühmten Puszta hat wohl jeder schon gehört: Dabei handelt es sich um die Steppenlandschaft der Ungarischen Tiefebene – eine weite, nahezu baumlose Graslandschaft mit endlosem Horizont, Viehzucht und den legendären Pferdehirten, den Csikós. Sie gilt als westlichster Ausläufer der eurasischen Steppe und ist im Nationalpark Hortobágy noch in ihrer ursprünglichen Form erlebbar.
Kulinarisch dreht sich in der Puszta vieles um deftige Hirtenküche. Berühmt sind Gulaschsuppe, Pörkölt (ein würziger Fleischeintopf) und Paprikahuhn. Paprika ist das Herzstück fast aller Gerichte und gedeiht in der Region besonders gut, deshalb hat das Gemüse natürlich auch auf unserer Pusztaschnitte einen festen Platz. Traditionell wird oft im „Bogrács“, einem Kessel über offenem Feuer, gekocht. Dazu kommen Fischsuppen, Würste, Salami sowie Süßspeisen wie Palatschinken.

Auf unserer Pusztaschnitte, einem kross angebratenen Weißbrot, landet geröstete Paprika und ein Stück Schweinelende, das in Zwiebelwürfeln paniert wird. Das Gericht ist schnell zubereitet, trotzdem richtig luxuriös – das kann man sich nach einem anstrengenden Tag gern mal gönnen. Genießen Sie dieses herrliche Rezept aus der DDR und lassen Sie es sich richtig gut schmecken!
Zutaten für Pusztaschnitte: Das brauchen Sie dafür
Sie brauchen:
4 Scheiben Schweinelende á 100 g
4 Scheiben Weißbrot
75 g Butter
2 Paprikaschoten
2 Zwiebeln
2 Eier
Senf
Salz und Pfeffer
etwas Paprikapulver

Zubereitung: So machen Sie Pusztaschnitte aus der DDR
Schritt 1: Putzen Sie die Paprikaschoten, entfernen Sie das Kerngehäuse und schneiden Sie sie in feine Streifen. Die Zwiebeln werden geschält und in feine Würfel geschnitten.
Schritt 2: Geben Sie etwas Margarine in eine Pfanne und rösten Sie die Weißbrotscheiben darin von beiden Seiten an. Nehmen Sie sie dann aus der Pfanne und verteilen Sie sie auf Tellern.
Schritt 3: Geben Sie nun die Paprikastreifen in die Pfanne und schmoren Sie sie etwas, bis sie weich sind. Dann verteilen Sie sie auf den gerösteten Weißbrotscheiben.


