Im Sommer wird gegrillt, doch in vielen Haushalten kommen jedes Mal die gleichen Sachen auf den Tisch: Kartoffelsalat und Nudelsalat, Bratwurst und Steak, vielleicht etwas Brot und saure Gürkchen. Bei unseren Grillabenden ist das auch so, mit einem Unterschied: Es wird nicht gegrillt ohne leckere Feta-Knoblauch-Creme. Denn wir lieben Knoblauch – und können auch auf Wochenmärkten nur schwer an Ständen, an denen es frische Aufstriche aus Griechenland gibt, vorbeigehen. Dieses Rezept schmeckt besser als fertige Cremes und kostet nur einen Bruchteil. Allerdings ist Knutschen tabu, denn der Knoblauch hat Wucht!
Feta-Knoblauch-Creme gehört auf jeden Grillabend!
Als wir diese Feta-Knoblauch-Creme das erste Mal zubereiteten, kam sie als Aufstrich auf frisches Baguette oder Krustenbrot – schon das schmeckt einfach sensationell. Inzwischen nutzen wir die Creme aber auch als Dip für Bratwurst, Steak und Co. – sie gehört neben unserem Lieblings-Nudelsalat auf jeden Grillabend!
Die Feta-Creme ist ein echter Allrounder und noch dazu sehr einfach zubereitet. Sie hat auch einen weiteren Vorteil: Die Zutaten im Rezept können ganz einfach vervielfacht werden, je nachdem, wie viele Leute zur Party kommen.
Auch bei der Menge des Knoblauchs kann variiert werden. Wir nehmen immer das Maximum, zehn Zehen auf einen Block Feta und eine Packung Frischkäse. Das ist dann aber schon richtig heftig – wer Knoblauch mag, wird auch die Creme lieben.
Für alle anderen: Vielleicht gehen Sie erstmal seichter ran, probieren es mit fünf oder sechs Knoblauchzehen. Nachjustieren kann man immer noch, wenn es am Ende zu wenig ist. Aber Vorsicht: Beim Durchziehen legt das Knoblaucharoma noch ordentlich zu!

Zutaten für Feta-Knoblauch-Creme
Sie brauchen:
1 Block Fetakäse (200 g)
1 Packung Frischkäse Natur (300 g)
6 – 10 Zehen Knoblauch
Pfeffer
etwas Paprikapulver
etwas frischen Schnittlauch
1 EL Öl
3 EL Wasser
Zubereitung: So einfach machen Sie die Knoblauch-Creme
Schritt 1: Krümeln Sie den Fetakäse in eine große Schüssel – das geht am besten mit den bloßen Händen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, sich vorher die Hände gründlich zu waschen oder tragen Sie Haushaltshandschuhe – dann ist die Reinigung der Finger danach auch etwas einfacher.
Schritt 2: Geben Sie den Frischkäse, das Öl und das Wasser hinzu und verrühren Sie alles nach und nach zu einer gleichmäßigen Creme. Sie sollte streichfähig, nicht zu fest und nicht zu flüssig sein.
Schritt 3: Schälen Sie die Knoblauchzehen und drücken Sie sie durch die Presse zur Fetacreme. Würzen Sie den Aufstrich mit Pfeffer und etwas Paprikapulver. Auf Salz wird hier bewusst verzichtet, da der Fetakäse in Salzlake reift und deshalb schon salzig genug ist. Verrühren Sie alles gründlich miteinander.
Schritt 4: Der Schnittlauch wird gewaschen, trocken geschüttelt, in feine Röllchen geschnitten und etwa zwei Drittel davon zur Creme gegeben. Gut unterrühren. Mit den übrigen Röllchen bestreuen Sie die Creme. Dann decken Sie sie ab und stellen Sie sie in den Kühlschrank.

Die Feta-Knoblauch-Creme passt als Dip zu Grillfleisch und schmeckt hervorragend auf frischem Baguette. Es kann sein, dass Sie sie vor dem Servieren noch einmal durchrühren müssen, denn manchmal setzt sich das Wasser ab – das ist aber überhaupt nicht schlimm.
Die Menge der verwendeten Knoblauchzehen können Sie auch ganz einfach variieren – setzen Sie so viel ein, wie Sie und Ihre Gäste mögen. Guten Appetit und viel Freude mit dieser Feta-Knoblauch-Creme wie beim Griechen vom Wochenmarkt!
Warum ist Knoblauch so gesund?
Knoblauch gilt als sehr gesund, weil er viele wertvolle Inhaltsstoffe enthält. Besonders wichtig ist das schwefelhaltige Allicin, das beim Zerkleinern entsteht und antibakteriell sowie antiviral wirkt. Dadurch kann Knoblauch das Immunsystem stärken und Infektionen vorbeugen. Zudem wirkt er entzündungshemmend und kann helfen, den Blutdruck zu senken.
Studien zeigen, dass regelmäßiger Knoblauchkonsum auch die Blutfettwerte verbessern und so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren kann. Darüber hinaus enthält Knoblauch Antioxidantien, die Zellschäden durch freie Radikale verringern und somit zur allgemeinen Gesundheit beitragen.


