In rund drei Wochen werden die Olympischen Spiele in Mailand feierlich eröffnet. Wenn das deutsche Team dann bei der Eröffnungsfeier ins Stadion einzieht, dürften viele Fans allerdings zweimal hinschauen und einmal schlucken. Denn die Athletinnen und Athleten tragen ein Outfit, das eher an einen Angelausflug bei Regenwetter als an Winter-Olympiade erinnert. Schwarzer Sack, Anglerhut, wenig Stil. Entworfen von Adidas.
KURIER-Leser sind fassungslos
Schon jetzt sorgt der deutsche Look bei den KURIER-Lesern für mächtig Aufregung. Eine Leserin schreibt: „Die Klamotten sind der Gipfel! Unglaublich, wie sich Deutschland auf jedem Parkett lächerlich macht.“ Ein Leser bringt es noch kürzer auf den Punkt: „Macht doch wieder Deutschland normal bitte.“

Doch wer jetzt denkt, Deutschland habe modisch ins Klo gegriffen, irrt. Es geht noch deutlich schlimmer. Wir haben die zehn schrecklichsten Olympia-Outfits der Geschichte gesammelt – und einige davon sind kaum zu ertragen.
Die größten Mode-Desaster bei Olympia

Den Anfang macht das Curling-Team bei den Winterspielen 2010 in Vancouver. Die legendären Clown-Hosen sorgten damals weniger für Medaillenhoffnung als für schallendes Gelächter.

Der Inselstaat Tonga setzte 2014 auf ein Outfit von Bogner. Die Jacke war zwar hochwertig, hatte aber etwas zu viel Heimat-Feeling.

Muster können ein Outfit spannender machen. Die Tschechen haben es 2010 in Vancouver allerdings etwas zu gut gemeint. Weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.

Italien sorgte bei den Winterspielen 2022 in Peking für ordentlich Aufsehen. Der Poncho in den Landesfarben war mutig und für viele Fans schlicht unverständlich.

Schnee-Leopard auf Abwegen. Skifahrer Kwame Nkrumah-Acheampong aus Ghana bei den Winterspielen 2010. Das Tiermuster machte ihn berühmter als seine sportliche Leistung.

Das Outfit des japanischen Kombinierers Kenji Ogiwara bei den Spielen 1994 in Lillehammer wirkte, als hätte eine Kita-Gruppe mit Wasserfarben freie Hand gehabt.

Deutschland hat modisch nicht erst einmal daneben gegriffen. Dieses Regenbogen-Desaster von den Winterspielen 2014 ist bis heute unvergessen.

Der belgische Eiskunstläufer Kevin van der Perren verwechselte Olympia offenbar mit einer Halloween-Party beim Nachbarn.

Das kanadische Cowboy-Outfit bei den Spielen 1988 hatte mit Winter eher wenig zu tun.




