Mit Milch oder schwarz? Aus dem Vollautomaten oder per Hand aufgebrüht? Espresso oder French Press? Für viele Menschen gehört Kaffee jeden Morgen dazu. Eine Studie von Forschern der Harvard School of Medicine kommt zu einem klaren Ergebnis, welche Zubereitungsart am gesündesten ist.
Kaffee hat seinen schlechten Ruf verloren
Jahrelang galt Kaffee als problematisch für die Gesundheit. Immer wieder wurde behauptet, das beliebte Heißgetränk fördere Bluthochdruck, schade dem Herz-Kreislauf-System oder sei generell ungesund. Forscher um den Ernährungsexperten Walter C. Willett von der Harvard School of Medicine haben mehr als 500.000 gesunde Kaffeetrinker zwischen 20 und 79 Jahren rund 20 Jahre lang beobachtet. Das Ergebnis ist eindeutig.

Den Untersuchungen der Experten zufolge kann regelmäßiger Kaffeekonsum sogar positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben und unter bestimmten Voraussetzungen mit einer längeren Lebenserwartung verbunden sein. Und: Nicht die Röstung, nicht die Bohne, nicht der Mahlgrad sind entscheidend. Es ist der Filter.
Viele Kaffeefans schwören auf Espresso, Cappuccino oder Kaffee aus der Siebträgermaschine. Die Studie der Harvard-Forscher nennt jedoch einen anderen Favoriten: klassischen Filterkaffee.
Was Filterkaffee von Espresso und French Press unterscheidet
Der Grund liegt im Papierfilter. Er hält Stoffe zurück, die beim ungefilterten Kaffee im Getränk verbleiben und den Cholesterinspiegel erhöhen können. Gerade bei French Press, türkischem Kaffee oder teilweise auch Espresso werden diese Stoffe mitgetrunken. Gleichzeitig bleiben viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, Magnesium, Kalium und Vitamin B3 erhalten. Laut den Forschern kann Filterkaffee deshalb mit vielen gesundheitlichen Vorteilen verbunden sein.


