Nach dem Horror-Foul von Hoffenheim kann Herthas Mittelfeldantreiber Vladimir Darida zum Glück wieder lachen. Imago/City-Press

Der Tritt gegen sein Knie ließ Schlimmes befürchten!

Herthas Laufwunder Vladimir Darida (31) musste vergangenen Freitag beim 0:2 in Hoffenheim nach einem üblen Foul von Angelo Stiller ausgewechselt werden. Die Sorgen waren groß. Das Kreuzband? Der Meniskus?

Doch Vladi erholte sich schnell, trainiert wieder voll mit. Wunderheilung? Nein! Darida sagt jetzt: „Da hatte ich Riesenglück, dass nichts Schlimmeres passiert ist!“

Bei strömendem Regen gab der Tscheche wieder Vollgas. Die letzte Sprintübung, kein Problem für Herthas Mittelfeld-Marathonmann. Als er zur Kabine geht, zeigt er dem KURIER-Reporter, wo genau Stiller ihn in der 16. Minute getroffen hatte – direkt an seiner rechten Kniescheibe. Darida: „Das tat im ersten Moment höllisch weh. Doch es war nur eine Prellung.“ Kein Bänderriss, kein Bruch, nichts!

Darida erklärt sein Glück

Lesen Sie auch: Kurios! Herthas Maolida macht Sonderschichten im Gladbach-Trikot >>

City-Press
Der Schreckmoment: Vladimir Darida wurde in Hoffenheim minutenlang behandelt und musste danach ausgewechselt werden.

Warum er so glimpflich davon kam? Darida: „Als ich den Tritt bekam, hatte ich meinen Fuß oben und nicht auf dem Rasen, deswegen hat sich das Knie nicht verdreht. Das war großes Glück für mich.“ Für den Tschechen, aber auch für Hertha. 

Dardai lobt Darida

Lesen Sie auch: Von wegen keinen Mehrwert! So irrte sich Jürgen Klinsmann bei Peter Pekarik >>

Denn Darida ist seit Wochen in Topform. Mit ihm steht das Mittelfeld kompakter. Sah man auch zuletzt beim 0:2 in Hoffenheim. Vor Daridas Verletzung hatte Hertha das Spiel im Griff. Erst als sich Darida wegen der Prellung bis zur Pause nur noch quälte, lief nicht mehr viel im blau-weißen Spiel. Als er dann zur zweiten Halbzeit ausgewechselt wurde, wurde eine ordnende Hand im Offensivspiel vermisst.

Trainer Pal Dardai lobt ihn seit Wochen: „Vladi ist unglaublich präsent und bissig.“ Sein Rücktritt aus der tschechischen Nationalmannschaft hat ihm neue Flügel für Hertha verliehen. Da hat er sogar seinen Fuß im Schreckensmoment in der Luft. Darida: „Schmerzen habe ich keine mehr. Ich bin bereit für das Heimspiel am Sonntag gegen Leverkusen.“

Lesen Sie auch: Boyata muss 3 Spiele zuschauen! Abwehr-Alarm bei Hertha entschärft: Marton macht Papa Pal glücklich >>