Marton Dardai kehrte ins Hertha-Training zurück und ist für das Duell gegen Leverkusen am Sonntag bereit. City-Press

Die schlechte Nachricht gab es gleich am Morgen: Hertha-Kapitän Dedryck Boyata wurde vom DFB-Sportgericht für satte drei Spiele gesperrt. Dass die Abwehr-Alarmglocken bei den Blau-Weißen dennoch nicht läuten, liegt an der Rückkehr von Marton Dardai.

Pünktlich um 14 Uhr betraten die Hertha-Profis am Mittwoch erstmals in dieser Woche den Schenckendorffplatz. Und Trainer Pal Dardai hatte trotz des Schmuddelwetters gute Laune.

Dardai muss ständig umbauen

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Der Grund: Innenverteidiger Marton Dardai hat seine muskulären Probleme nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel auskuriert. Der zweitälteste Spross von Pal war vor dem 0:2 in Hoffenheim kurzfristig ausgefallen. Nun mischte er wieder voll im Training mit und ist somit bereit für das Spiel gegen Bayer Leverkusen (Sonntag, 15.30 Uhr, Dazn).

Damit entschärft Marton den mal wieder akuten blau-weißen Abwehr-Alarm. Nach der Roten Karte für Abwehrchef Dedryck bei der TSG hatte Dardai bereits gegrübelt, wie er seine Verteidigung umbauen kann. Für Dardai fast schon Routine ...

Auch Plattenhardt und Darida zurück

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Auch Marvin Plattenhardt kehrte ins Teamtraining zurück und übte fleißig das Kopfballspiel.

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Kurios: In keinem der bisherigen zehn Liga-Spiele konnte der Ungar in aufeinanderfolgenden Partien auf die gleiche Verteidiger-Kette setzen. Erst fehlte Boyata mit EM-Rückstand, dann erwischte es Marton, später Jordan Torunarigha und Lukas Klünter, zwischendurch Linus Gechter sowie Vize-Kapitän Niklas Stark und zuletzt erneut Marton.

Ebenso erfreulich: Auch Marvin Plattenhardt und Vladimir Darida trainierten voll mit. Plattenhardt fehlte wie Marton Dardai zuletzt wegen muskulären Problemen. Darida hatte bei der TSG einen fiesen Pferdekuss abbekommen. 

Und: Auch Jordan Torunarigha übte erstmals mit den Kollegen, nachdem er sich vor zwei Monaten am Oberschenkel verletzte hatte. Während Platte und Darida fest für Leverkusen eingeplant sind, kommt das Duell für Torunarigha sicherlich noch zu früh.

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