Flüsterwitze, schiefe Pointen und jede Menge Galgenhumor: In der DDR war Lachen oft eine Frage des Mutes. Zwischen Mangelwirtschaft und knatternden Trabis entstanden Witze, die heute noch zischen wie Brause auf der Zunge. Mal bitterböse, mal herrlich absurd. Wer sie erzählte, brauchte Timing – und manchmal auch gute Nerven.
Wir haben 20 besonders fiese DDR-Witze gesammelt, die zeigen, wie scharfzüngig und kreativ der Spott hinterm Eisernen Vorhang war. Zum Schmunzeln, Kopfschütteln, Weitererzählen und Erinnern an eine Zeit, in der Lachen leise sein musste, aber umso befreiender war. Manche Pointen treffen auch heute noch erstaunlich genau. Hier kommen 20 richtig fiese Witze aus der DDR!
Honecker und Stasi: 20 fiese Witze aus der DDR
Ein Mann geht mit einem großen Kranz unter dem Arm über den Alexanderplatz. Ein Bekannter läuft ihm über den Weg und spricht ihm an. „Oh, ist jemand gestorben?“, fragt er. Antwortet der Mann mit dem Kranz: „Nee, aber in der HO gab’s Kränze!“
Treffen sich zwei Freunde. „Hast du schon gehört? In der DDR soll Skat verboten werden“, sagt der eine. Darauf der andere: „Wieso denn das?“ – „Naja, ist doch klar: Pieck darf nicht gereizt werden.“
Zum 40. Jahrestag soll die DDR ein neues Wappentier bekommen. Die Wahl ist auf das Krokodil gefallen. Der Grund: Das Wasser steht bis zum Hals – und trotzdem reißt es das Maul ganz weit auf.
Warum kleben die Briefmarken mit dem Gesicht von Erich Honecker so schlecht? Weil die Leute immer auf die falsche Seite spucken.
Warum gingen Volkspolizisten in der DDR immer zu zweit auf Streife? Die Antwort: Der eine konnte lesen, der andere konnte schreiben.
Wer hatte in der DDR den weitesten Weg aufs Klo? Natürlich Erich Honecker. Er musste für jeden Scheiß bis nach Moskau rennen.
Wo sitzt eigentlich der Mann, der sich in der DDR die politischen Witze ausdenkt? Das wissen wir auch nicht – wir wissen nicht, wo er sitzt, wir wissen nur, dass er sitzt.
Eine Frau im Schuhgeschäft der DDR. „Diese Schuhe kann ich Ihnen empfehlen, da gibt es eine Garantie drauf!“ – „Garantiert Leder?“ – „Nee, garantiert Schuhe!“

Warum gab es in der DDR so wenig Banküberfälle? Weil jeder Räuber zehn Jahre auf sein Fluchtauto warten musste!
Der Lehrer: „Bildet bitte einen Satz mit den Worten Partei und Frieden.“ Der Schüler: „Mein Vater sagt immer: Lasst mich bloß mit der Partei in Frieden!“
Warum konnten sich Sexshops in der DDR nicht durchsetzen? Weil eine Runde mit dem Trabi besser ist als jeder Vibrator!
Treffen sich ein Ossi und ein Wessi. Sagt der Ossi: „Wir sind ein Volk!“ Sagt der Wessi: „Wir auch!“
Schlaglöcher und Apfelsinen: Darüber lachte die DDR
Ein Mann fragt auf einer Versammlung in der DDR: „Warum gibt es auf den Straßen eigentlich so viele Schlaglöcher?“ Flüstert ein anderer: „Ist doch klar, weil man die nicht exportieren kann.“
Ein Ehemann erwischt seine Frau mit einem anderen Mann im Schlafzimmer. Entsetzt ruft er: „Ihr Idioten, im Konsum gibt es Apfelsinen!“
Schon gehört? Erich Honecker hat sich ein Bein gebrochen. Man munkelt, es war ein Unfall – er ist in eine der vielen Versorgungslücken gefallen.
Zwei Grenzsoldaten in der DDR. Fragt der eine den anderen: „Was hältst du eigentlich von der DDR? Sagt der andere: „Dasselbe wie du.“ – „Dann muss ich dich leider verhaften.“
Was ist der Unterschied zwischen Erich Honecker und einer Straßenbahn? Die Straßenbahn hat wesentlich mehr Anhänger.
Was ist ein Quartett? Ein DDR-Symphonieorchester nach einer Konzertreise durch Westeuropa.
Welche sind die vier großen Feinde beim Aufbau des Sozialismus? Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Warum gab es in der DDR nicht auch eine staatliche Familienplanung? Weil die Produktionsmittel eindeutig in privater Hand lagen.




