Beim S-Bahnhof Alexanderplatz steht das S in den nächsten drei Jahren für Sanierung. Und derzeit für Steinschlag. Bis Mitte 2029 wird die Haupthalle erneuert. Seit Mittwoch sind drei Ein- bzw. Ausgänge des Bahnhofs gesperrt. Allerdings nicht wegen der Sanierung, sondern wegen Steinschlags. Teile des Mauerwerks über den Ausgängen lösen sich.
Zettel warnt vor Steinschlag im Bahnhof
Auf einem provisorisch angebrachten Zettel steht: „Eingang gesperrt wegen herunterfallende Steine!!!!“
Es fehlt dabei nicht nur ein Buchstabe im vorletzten Wort, sondern auch eine Stellungnahme der Bahn. Bis Mittwochnachmittag antwortete die Deutsche Bahn auf eine Anfrage des Berliner Kurier nicht.
Wie lange die Ausgänge auf der Kaufhaus-Seite gesperrt bleiben, ist noch offen. Sowohl innen als auch außen blockieren rot‑weiße Absperrbänder den Zugang. Fahrgäste müssen einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und die Eingänge ganz hinten oder ganz vorne nutzen. Auch hier sind provisorische Zettel angebracht worden, die den Kunden den Weg zu den Ein- und Ausgängen weisen.

Der Bahnhof bröckelt sichtbar. Gut, dass die umfangreiche Sanierung bereits unmittelbar bevorsteht. Derzeit sind nahezu alle Geschäfte, Imbisse und Cafés verschwunden. Unter anderem sollen im Bahnhof neue Klimaanlagen, Stromsysteme und Heizungsanlagen eingebaut werden. Zudem Rolltreppen und Fahrstühle. Auch am Brandschutz wird gearbeitet. Die Sanierung, die rund 70 Millionen Euro kostet, wird im Sommer 2025 beginnen, 2029 soll der frisch sanierte Bahnhof wiedereröffnet werden.



