Für Spargelfans geht die kommende Woche richtig gut los. Jetzt kann sich fast jeder das eigentlich teure Frühjahrsgemüse leisten. Denn ab Montag (13. April) lassen die Discounter die Spargelpreise so richtig nach unten purzeln.
Discounter machen Druck, Spargerlpreise fallen
Erhöhung des Mindestlohnes, Explosion bei den Spritpreisen: Das alles sollte den deutschen Spargel in diesem Jahr so teuer machen. Zum Saisonstart zogen auch tatsächlich die Preise kräftig an. Um die 20 Euro wurde für das Kilo verlangt. Auf dem Viktualienmarkt in München soll ein Händler sogar 50 Euro für ein Kilo Spargel gefordert haben.
Dass diese hohen Preise nicht lange verlangt werden können, war den Spargelanbietern auf den Märkten schnell klar. Für den Druck nach unten sorgten vor allem die Supermärkte in Berlin und Brandenburg.
Mit Kilopreisen unter 10 Euro begannen einige Märkte die Schlacht um den Kunden. Zwischen 4,49 Euro und 3,99 Euro kosteten die 500-Gramm-Bündel Spargel. Dass dieser aus Griechenland oder Peru kam, war den Kunden meist egal.
Bei Kaufland prurzelten zuerst die Spargelpreise
Für heimischen Spargel verlangte man allerdings noch zwischen 12 und 15 Euro. Aber auch das hat jetzt ein Ende. Als erster Supermarkt griff vor wenigen Tagen Kaufland an. Das 500-Gramm-Bündel für 4,99 Euro. Damit liegt auch der Kilopreis beim heimischen Spargel unter der 10-Euro-Marke – auch wenn es nur zwei Cent sind.

Preisschlacht um Spargel hat begonnen
Ab Montag (13. April) scheren nun auch andere Discounter in die Schlacht um den deutschen Spargel ein und lassen bei den heimischen Produkten die Preise so richtig purzeln. Penny (gehört zu Rewe) zieht mit Kaufland gleich und bietet das 500 Gramm-Paket für 4,99 Euro an. Allerdings wird nicht verraten, aus welcher Gegend der deutsche Spargel genau kommt.



