In Berlin gibt es immer mehr Parkzonen, auch außerhalb des S-Bahn-Rings. Nicht nur in Pankow, Neukölln oder Charlottenburg. Jetzt ist Treptow dran. In den Ortsteilen Alt-Treptow und Plänterwald wird gerade geprüft, zwei neue Parkzonen einzurichten. Und zumindest in einem Gebiet geht die Tendenz schon eindeutig Richtung Ja.
Die Prüfung der Parkzonen kostet 28.000 Euro
Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick hatte bereits im Juni 2022 beschlossen, „Parkzonen bzw. Parkraumbewirtschaftungszonen im Rahmen der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie“ einzurichten. Doch die Berliner Bürokratie ist ja nicht die schnellste. Und so begann die Prüfung für die Ortsteile Plänterwald und Alt-Treptow erst im Juni 2025. Kosten: 28.000 Euro.
Das Bezirksamt begründet die Pläne für neue Parkzonen im Bezirk mit der Inbetriebnahme des 16. Bauabschnitts der Autobahn A100, der anstehenden Eröffnung des Spreeparks sowie der umliegenden Parkraumbewirtschaftungszonen in Neukölln und Friedrichshain – und damit dem Verdrängungsdruck.
Zwei Parkzonen sind bereits geplant. Zur Zone Treptower Park gehört das Gebiet zwischen Lohmühlenstraße, Harzer Straße, Heidelberger Straße, Bouchéstraße und Kiefholzstraße.
Die zweite geplante Parkzone Plänterwald umfasst auch die S-Bahnhöfe Plänterwald und Treptower Park sowie das Gebiet rings um die Autobahnabfahrt. Als Grenzen werden die Eichbuschallee, die Neue Krugallee, die Erich-Lodemann-Straße, die Köpenicker Landstraße und die Puschkinallee definiert.

Für den Teilbereich Alt-Treptow ist die Auswertung nun abgeschlossen. Und die erhobenen Zahlen sprechen laut Amt für die Einrichtung einer Parkzone. „Die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung ist (…) als sinnvoll anzusehen, da die Verdrängung von ortsfremden Langzeitparkenden die Parkraumsituation für die Anwohnenden verbessern kann“, heißt es in dem Gutachten.


