Am 23. März sind die Berliner Apotheken geschlossen. Grund ist der Protest gegen stagnierende Honorare. Apotheker warnen vor einer drohenden Gesundheitskrise, während die Betriebskosten seit über einem Jahrzehnt rasant steigen.
Bundesweiter Streik legt Berliner Apotheken lahm
Der bundesweite Protest der Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände wird am Montag für Medikamenten-Chaos sorgen. Die meisten Berliner und Brandenburger Apotheken lassen ihre Türen zu, um auf ihre existenzielle Krise aufmerksam zu machen.
Denn die Honorare für die Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten sind seit 13 Jahren nicht gestiegen., wie der Berliner Apotheken-Verein mitteilt. Dafür sind aber die Kosten, die die Apotheken aufbringen müssen, im selben Zeitraum deutlich gestiegen.
„Wer die Vor-Ort-Apotheken weiter wirtschaftlich ausbluten lässt, gefährdet die flächendeckende, sichere und schnelle Arzneimittelversorgung für Bürgerinnen und Bürger“, sagt Anke Rüdinger, Vorsitzende des Berliner Apotheker-Vereins.

Berliner, die auf Medikamente angewiesen sind, müssen aber nicht ganz auf wichtige Arzneien verzichten – sondern nur längere Wege in Kauf nehmen. Immerhin mehr als 20 Notfallapotheken haben am Montag in Berlin trotz Streik geöffnet. Auf aponet.de finden Sie eine Notfallapotheke in Ihrer Nähe. Eine Auswahl stellen wir Ihnen vor.
Diese Apotheken haben im Osten Berlins geöffnet
Prenzlauer Berg: Die Greifswalder-Apotheke in der Greifswalder Straße 207, 10405 Berlin.
Lichtenberg: Die Apotheke am Fennpfuhl in der Franz-Jacob-Straße 10, 10369 Berlin.
Pankow: Die Katharinen-Apotheke in der Berliner Allee 75, 13088 Berlin.
Pankow: In der Lavendel-Apotheke in der Blankenburger Straße 1, 13156 Berlin.
Mitte: Die Pluspunkt-Apotheke Potsdamer Platz in der Linkstraße 4, 10785 Berlin.
Friedrichshain: Die Friedrichsberg-Apotheke in der Schulze-Boysen-Straße 35, 10365 Berlin.



