Intensive Ermittlungen

Großrazzia in Berlin: Apotheken unter Verdacht des illegalen Medikamentenhandels

Das Landeskriminalamt Berlin durchsuchte acht Einrichtungen, darunter zwei Apotheken. Es stellte Medikamente im Wert von fast 250.000 Euro sicher.

Author - Sebastian Krause
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Die Polizei Berlin hat nach umfangreichen Durchsuchungen Geldscheine und Medikamentenschachteln sichergestellt.
Die Polizei Berlin hat nach umfangreichen Durchsuchungen Geldscheine und Medikamentenschachteln sichergestellt.Polizei Berlin

Großrazzia in Berlin. Ermittler des Landeskriminalamts haben am Donnerstag im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin acht Einrichtungen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten durchsucht.

Zwei Apotheken in Charlottenburg und Steglitz betroffen

Betroffen waren zwei Apotheken – eine am Kurfürstendamm in Charlottenburg und eine in der Schloßstraße in Steglitz – sowie die Wohnungen von sechs Tatverdächtigen.

Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten

Die Ermittlungen hatten Hinweise darauf erhalten, dass aus den Apotheken illegal mit rezeptpflichtigen Medikamenten gehandelt worden sein soll, hauptsächlich Abnehmspritzen, Antidepressiva und Tilidin.

Neben Mobiltelefonen, elektronischen Speichermedien und schriftlichen Unterlagen beschlagnahmten die Ermittler auch circa 300 Verpackungen diverser verschreibungspflichtiger Medikamente, Fremdwährung in unterschiedlicher Höhe und Bargeld im Wert von 249.910 Euro.

133 Polizisten sind am Einsatz beteiligt

An dem Einsatz waren insgesamt 133 Polizisten beteiligt. Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.

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