Großrazzia in Berlin. Ermittler des Landeskriminalamts haben am Donnerstag im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin acht Einrichtungen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten durchsucht.
Zwei Apotheken in Charlottenburg und Steglitz betroffen
Betroffen waren zwei Apotheken – eine am Kurfürstendamm in Charlottenburg und eine in der Schloßstraße in Steglitz – sowie die Wohnungen von sechs Tatverdächtigen.
Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten
Die Ermittlungen hatten Hinweise darauf erhalten, dass aus den Apotheken illegal mit rezeptpflichtigen Medikamenten gehandelt worden sein soll, hauptsächlich Abnehmspritzen, Antidepressiva und Tilidin.
Neben Mobiltelefonen, elektronischen Speichermedien und schriftlichen Unterlagen beschlagnahmten die Ermittler auch circa 300 Verpackungen diverser verschreibungspflichtiger Medikamente, Fremdwährung in unterschiedlicher Höhe und Bargeld im Wert von 249.910 Euro.
133 Polizisten sind am Einsatz beteiligt
An dem Einsatz waren insgesamt 133 Polizisten beteiligt. Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.


