Freuen Sie sich schon, dass Sie sich am Montagmorgen endlich wieder ins Auto setzen und zur Arbeit fahren können? Die Arbeit ist in Berlin für viele nicht einmal das Schlimmste, eher der Weg dorthin. Und dieser Wochenstart macht da keine Ausnahme: Gleich zwölf neue Baustellen meldet die Verkehrsinformationszentrale. Es ist die Liste der Schande für Berliner Autofahrer, die einfach nur ans ziel kommen wollen. Wir geben Ihnen den schnellen Überblick – hier sehen Sie in zwei Minuten, wo Sie heute mit Problemen rechnen müssen.
Wenn Sie am Montag schnell ans Ziel kommen wollen, zählt nur eines: In welchem Bezirk in Berlin und auf welcher Straße gibt es heute neue Bauarbeiten – und warum? Wir verraten Ihnen die wichtigsten Informationen in unserer Blitz-Übersicht zum Verkehr am Montag. Denn ihre Baustellen kennen die Berliner wie ihre Westentasche.
Nervig im Verkehr sind vor allem die Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hat. Und davon gibt es reichlich: Gleich zwölf neue Baustellen werden die Menschen auf dem Weg zur Arbeit am Montag überraschen. Hier der Überblick:
Liste der Schande: Zwölf Baustellen am Montag in Berlin
KÖPENICK: Ottomar-Geschke-Straße in beiden Richtungen zwischen Oberspreestraße und Ernst-Grube-Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt. Auf der Oberspreestraße steht in Richtung Niederschöneweide nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Dauer: bis Anfang August. Grund: Stromnetzarbeiten.
JOHANNISTHAL: Königsheideweg zwischen Redwitzgang und Sterndamm Einschränkungen, eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Dauer: bis Mitte August. Grund: Stromnetzarbeiten.
OBERSCHÖNEWEIDE: Rummelsburger Straße und Straße An der Wuhlheide in höhe der ehemaligen Brücke An der Wuhlheide auf einen Fahrstreifen je Fahrtrichtung eingeschränkt. Dauer: bis Mitte November. Grund: Arbeiten zum Abbruch der verbliebenen Rampenbauwerke der Brücke An der Wuhlheide.
Mitte, Marzahn, Moabit: Überall wird gebaut
MARZAHN: Kemberger Straße in beiden Richtungen zwischen Blumberger Damm und Belziger Ring für den Kfz- und Radverkehr gesperrt. Dauer: bis ende Juli. Grund: Fahrbahnarbeiten.
MITTE: Leipziger Straße in Höhe der Friedrichstraße auf einen Fahrstreifen je Richtung verengt und verschwenkt. Dauer: bis Anfang September. Grund: Neubau eines Schmutzwasserkanals.
MOABIT: Stromstraße in Richtung Lessingstraße zwischen Bugenhagenstraße und Turmstraße auf einen Fahrstreifen verengt. Dauer: bis September. Grund: Strometzarbeiten.
TIERGARTEN: Lützowplatz in Richtung Kurfürstenstraße in Höhe Lützowufer zwei Fahrstreifen gesperrt. Dauer: bis Anfang August. Grund: Arbeiten zur Beseitigung von Gefahrenstellen.
Auch der Westen Berlins bleibt nicht verschont
CHARLOTTENBURG: Schloßstraße in Richtung Kaiserdamm zwischen Spandauer Damm und Knobelsdorffstraße gesperrt. Dauer: bis Freitag. Grund: Sanierungsarbeiten.
HERMSDORF: Hermsdorfer Damm in Höhe Melanchtonstraße in beiden Richtungen auf einen gemeinsamen Fahrstreifen verengt. Dauer: bis Ende August. Grund: Tiefbauarbeiten.
HERMSDORF: Glienicker Straße in beiden Richtungen zwischen Ulmenstraße und Waldseeweg für den Kfz-Verkehr gesperrt. Dauer: bis 7. August. Grund: Straßenbauarbeiten.
SCHMARGENDORF: Breite Straße in Richtung Hundekehlestraße zwischen Oeynhauser Straße und Cunostraße auf einen Fahrstreifen verengt. Dauer: bis Dienstagabend. Grund: Kraneinsatz ab 5 Uhr.

A115: Im Kreuz Zehlendorf ist die Zufahrt von der B1 auf die A115 in Richtung Dreieck Nuthetal gesperrt. Die Umleitung führt über die A115 in Richtung Dreieck Funkturm bis Hüttenweg. Dort wenden die Verkehrsteilnehmenden und fahren auf der A115 zurück. Dauer: bis 9. Oktober. Grund: Erneuerungsarbeiten der A115.
Berliner Nerv-Baustellen: Diese drei Ecken sind schlimm
Ein aktueller Dauerbrenner unter den nervigen Baustellen ist die Landsberger Allee in Lichtenberg. Zwischen Oderbruchstraße und Vulkanstraße sorgen Tiefbauarbeiten immer wieder für Staus. Die Fahrbahn ist dort verengt, zusätzlich laufen Arbeiten an einer Brücke am S-Bahnhof Landsberger Allee. Wer Richtung Innenstadt unterwegs ist, wird außerdem auf Höhe der Petersburger Straße ausgebremst. Dort wird noch bis Ende 2027 gebaut, an manchen Abschnitten der Landsberger Allee sogar bis 2029.

Stress gibt es natürlich auch weiterhin in Köpenick, wo die Bahnhofstraße für viele Autofahrer schon seit Jahren ein riesiges Ärgernis ist. Weil der komplette Bahnhof schon seit Jahren umgebaut wird, kommt es hier immer wieder zu Staus und Sperrungen. Vor allem zwischen dem Bahnhof Köpenick und der Friedrichshagener Straße staut sich immer wieder der Verkehr. Laut Plan sollen die Arbeiten an dem Großprojekt erst im Februar 2028 abgeschlossen werden.



