Unwetterwarnung

Sprühregen trifft auf Bodenfrost – jetzt warnen Meterologen vor Glatteis-Gefahr

Die Kälte will nicht weichen. Bis zu minus zehn Grad sind in den nächsten Tagen drin. Aber erstmal zieht eine Glatteisfront Richtung Berlin.

Author - Stefan Henseke
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In der Nacht und morgen früh wird es gefährlich auf den Autobahnen in Berlin und Brandenburg: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteisgefahr.
In der Nacht und morgen früh wird es gefährlich auf den Autobahnen in Berlin und Brandenburg: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteisgefahr.Jens Kalaene/dpa

Der Winterwetter hat uns fest im Griff. Der Deutsche Wetterdienst hat jetzt schon wieder eine Unwetterwarnung herausgegeben. Ab Sonntagabend droht gefährliches Glatteis. Regen trifft auf gefrorene Böden – eine böse Mischung für Berlin und Brandenburg.

DWD warnt vor „gefährlichem Glatteis“

Zum Wochenstart müssen sich die Menschen auf Sprühregen, Bodenfrost und Temperaturen um den Gefrierpunkt einstellen. Ab Sonntagabend droht gefri­erende Nässe, in der Nacht zum Montag kommen von Süden intensivere Niederschläge. Zunächst fällt Schnee, später Regen. Auf den gefrorenen Straßen kann sich schnell Eis bilden.

Schon am Sonntag bleibt der Himmel grau. Ab Mittag kann lokal Sprühregen oder Schneegriesel einsetzen, bei Werten zwischen minus 2 und plus 1 Grad. Am Abend folgt Schnee, der in der Nacht wieder taut und sofort gefriert. Der DWD warnt ausdrücklich vor „gefährlichem Glatteis“. Autofahrer sollen besonders vorsichtig sein.

Bis zu minus 10 Grad sind möglich

Der Montag startet dicht bewölkt. Im Norden und Nordwesten fällt zeitweise kräftiger Schnee. Später lässt der Niederschlag nach, einzelne Schneeschauer bleiben möglich. Im Südosten kann gefrierender Sprühregen auftreten. Überall besteht Glättegefahr. Die Höchstwerte liegen bei 0 bis 3 Grad.

In der Nacht zum Dienstag bleibt es stark bewölkt. Lokal schneit es leicht. Die Temperaturen sinken auf minus 1 bis minus 3 Grad. Auch am Dienstag bleibt es grau, maximal 3 Grad. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es meist trocken, erneut bis minus 3 Grad.

Zum Monatswechsel könnte es noch kälter werden. Bis zum 2. Februar sind bis zu minus 10 Grad möglich.

In der Nacht und am Morgen droht dem Räumdienst wieder ein Großeinsatz.
In der Nacht und am Morgen droht dem Räumdienst wieder ein Großeinsatz.Thomas Trutschel/imago

Auch andere Wetterdienste warnen. Meteorologe Dominik Jung von wetter.net spricht von einem Schneetief, das Deutschland treffen könnte. Das kanadische und das britische Modell rechnen mit flächendeckendem Schneefall, teils mit einer Schneedecke von bis zu zehn Zentimetern.

Und mit der Kälte kommen die Risiken. Glatteis und Schnee könnten am Montag für Chaos auf den Straßen sorgen. Wer fahren muss, sollte besonders aufpassen.