Haben Sie am Montagmorgen auch gefroren? Für alle, die sich in den vergangenen Tagen über die milden Temperaturen gefreut haben, ging die Woche nicht gut los. Und wer glaubt, dass sich die Bibber-Temperaturen jetzt eigentlich erledigt haben sollten, hat sich geirrt. Denn plötzlich sagt auch Meteorologe Dominik Jung von wetter.net wieder Schnee an. Weiße Flocken und vielleicht sogar neue Eiseskälte – suchen wir die Ostereier im Schnee? Ein Szenario ist aktuell am wahrscheinlichsten.
Schnee mitten im März: Neuer Winter mit Eiseskälte?
„Noch geht es weiter mit den sehr milden Luftmassen in dieser Woche – aber Richtung Wochenende könnte es doch ein ganzes Stück kühler werden“, sagt Meteorologe Dominik Jung in seinem aktuellen Wetterbericht. „Und vielleicht sind in den höheren Lagen sogar ein paar Schneeflocken möglich.“ Das wäre eine echte Überraschung: Eine Rückkehr des Winters – und das mitten im März?
„Wir hatten bisher sehr warme und sonnige Tage“, sagt Jung. Doch nun kündigen sich nasse Schneefälle an. Das sei durchaus denkbar, sagt Dominik Jung – und zwar schon am kommenden Wochenende. „Verwunderlich ist es natürlich nicht.“
Mitte und Ende März könne es Kaltlufteinbrüche geben. Schon vor Wochen wurde in Prognosen darauf hingewiesen, dass der Winter noch lange nicht vorbei sein muss, dass auch im März noch ein Kälteeinbruch möglich ist. Aber: Könnte es jetzt wirklich so kommen – und müssen wir die Ostereier in diesem Jahr vielleicht sogar im Schnee suchen?

In einer Wetter-Kolumne im Netz thematisierte der Wetter-Experte schon mehrere Szenarien. Eines davon hätte genau das zur Folge: Käme ein Kaltlufteinbruch aus dem Norden oder Nordosten Europas, könnten auch Teile Deutschlands noch einmal ein Stück in die Kälte rutschen.
„Dann könnten die Temperaturen nur noch zwischen etwa 5 und 10 Grad liegen“, spekuliert Jung. Die Folge wären auch nasser Schnee und Graupelschauer in höheren Lagen – nur im Flachland könnten die Ostereier sicher sein.
Dieses Szenario ist beim Wetter für Ostern wahrscheinlich
Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario liege aber nur bei 20 Prozent. Viel wahrscheinlicher ist da eine Wetterlage mit milden Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad, dazu reichlich Sonne.
Laut dem Meteorologen sei das zu etwa 45 Prozent möglich. Wie es wirklich wird, ist unklar – denn die ersten Monate des Jahres zeigen, dass das Wetter immer für eine Überraschung gut ist. Ob nun Sonnenschein und Wärme oder sogar neue Eiseskälte aus Russland? Es bleibt definitiv spannend.

Frost in der Nacht, Wärme am Tag
Aktuell gibt es in der Nacht frostige Temperaturen, am Tag schnellen die Werte dann hoch. Hochdruckgebiete haben sich über Deutschland festgesetzt, doch langsam kommt Gegenfeuer vom Atlantik.
Am Dienstag soll es deshalb wechselhafter werden, besonders im Westen gibt es Schauer und womöglich einzelne Gewitter, sagt Jung. Die Temperaturen sollen zwischen 13 und 18 Grad liegen. Am Mittwoch bleibt das Wetter abwechslungsreich: Milde Temperaturen, aber auch Schauer und Gewitter sind möglich.




