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Torwart-Knall bei Union: Talent Stein verlässt den Klub sofort!

Paukenschlag in Köpenick! Der 1. FC Union Berlin gibt Torhüter-Talent Yannic Stein mit sofortiger Wirkung ab.

Author - Johann Caspar Nilius
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Der 1. FC Union hat zu viele Keeper! Yannic Stein (l.) sucht nun bei Hansa Rostock sein Glück.
Der 1. FC Union hat zu viele Keeper! Yannic Stein (l.) sucht nun bei Hansa Rostock sein Glück.Matthias Koch/imago

Der Konkurrenzkampf im Kasten der Eisernen fordert sein erstes Opfer. Torwart-Talent Yannic Stein (21) verlässt den 1. FC Union Berlin dauerhaft und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Drittligisten Hansa Rostock.

Rönnow, Raab und Klaus – Stein kommt nicht vorbei

An guten Torhütern mangelt es Union nun wirklich nicht. An Stammkeeper Frederik Rönnow gibt es kein Vorbeikommen, und wenn die Vertreter Matheo Raab oder Carl Klaus ran mussten, hielten sie die Kiste sauber. Ein Luxusproblem im Abstiegskampf – doch für die Talent Stein bedeutete das: Null Aussicht auf Spielzeit. Klarer Fall: Er musste gehen!

Torhüter Yannic Stein (l.) wird den 1. FC Union Berlin genau wie Torwarttrainer Michael Gspurning (M.) verlassen.
Torhüter Yannic Stein (l.) wird den 1. FC Union Berlin genau wie Torwarttrainer Michael Gspurning (M.) verlassen.Matthias Koch/imago

Am Mittwochvormittag machten die Köpenicker den Abgang offiziell. Stein, dessen Vertrag noch ein Jahr lief, zieht es an die Ostsee. Zuletzt war er an den Regionalligisten Babelsberg 03 ausgeliehen (elf Spiele, zweimal zu null). Nun will er in der 3. Liga den endgültigen Durchbruch schaffen.

„Union und Berlin waren viele Jahre mein Zuhause“, sagte Stein auf der Website der Eisernen. „Aber die Leihen haben mir gezeigt, wie wichtig regelmäßige Spielpraxis für mich ist.“ Nun will er mehr Verantwortung übernehmen. Bei Hansa ist nach den Abgängen von Stammkeeper Benjamin Uphoff und dessen Vertreter Max Hagemoser reichlich Platz im Torhüterteam.

Hansas bisheriger Stamm-Torwart Benjamin Uphoff verlässt Rostock.
Hansas bisheriger Stamm-Torwart Benjamin Uphoff verlässt Rostock.Andy Buenning/imago

Heldt erfüllt Wechselwunsch

Der Abschied erfolgt ohne böses Blut. Unions Geschäftsführer Profifußball, Horst Heldt, erklärt: „Die Leihstationen haben ihm wichtige Erfahrungen gebracht, gleichzeitig war klar, dass er für seinen nächsten Schritt dauerhaft Spielzeit auf hohem Niveau benötigt. Wir haben seinen Wunsch nach einer neuen Herausforderung nachvollzogen und gemeinsam eine Lösung gefunden, die für alle Seiten sinnvoll ist.“

In Rostock freut man sich derweil auf einen „modernen, mitspielenden Torhüter“. Hansa-Direktor Amir Shapourzadeh schwärmt von Stein: „Er bringt trotz seines Alters bereits eine bemerkenswerte Reife mit – sowohl sportlich als auch mental.“