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Union-Trainer Urs Fischer mahnt vor dem Leverkusen-Duell zum Bundesliga-Start. 

Was als „Urlaubsausflug“ vor zwei Jahren begann wird zur Dauerschleife. Morgen startet der 1. FC Union in der Alten Försterei gegen Bayer Leverkusen in seine dritte Bundesliga-Saison. Als Underdog. Daran ändern weder Europacup-Quali, noch 16 Heimspiele ohne Niederlage irgendetwas.

„Ich glaube schon, dass du nur erfolgreich sein kannst mit einer gewissen Zuversicht und mit Mut. Das heißt aber nicht, dass wir den Boden unter den Füßen verlieren. So weit sind wir noch nicht, dass wir die Favoritenrolle ausrufen, wenn wir gegen Leverkusen spielen“, sagt Trainer Urs Fischer vor dem Liga-Auftakt gegen die Werkself (15.30 Uhr/Sky).

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Fischer hofft auf Unterstützung der Fans

Die Eisernen hatten in der Vorsaison mit Platz sieben überrascht und sich für die neue Conference League qualifiziert. Grundlage war die außergewöhnliche Heimstärke. Nur am ersten Spieltag gab es beim 1:3 gegen den FC Augsburg eine Niederlage im eigenen Stadion. Leverkusen wurde im Januar mit 1:0 bezwungen.

In der Arena in Köpenick werden erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder 11 006 Zuschauer erwartet, das entspricht der Hälfte des Fassungsvermögens. „Die Fans werden uns helfen. Sie werden uns anfeuern. Wenn es nicht so einfach ist, können Fans eine wichtige Rolle einnehmen“, sagte Fischer.

Der Schweizer freut sich auf das Trainer-Duell mit seinem Landsmann und neuen Bayer-Coach Gerardo Seoane. „Wir kennen uns natürlich aus der Schweiz. Ich glaube, er ist ein Talent unter den Schweizer Trainern, darum hat er sich Leverkusen verdient“, sagt Fischer über Seoane. „Er versucht auch, fußballerische Lösungen zu finden.“

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