Der 1. FC Union Berlin startet am Sonnabend gegen Mainz ins neue Bundesliga-Jahr. Doch kaum ist der Ball wieder im Rollen, wartet auf die Eisernen ein ungewohnter Rhythmus. Ein Spieltag, der aus der Reihe fällt, sorgt für Stirnrunzeln bei Fans, Spielern und Trainer Steffen Baumgart. Es ist ein Termin, der Erinnerungen weckt – und gleichzeitig richtig wehtut.

Donnerstag? Echt jetzt! Union Berlin startet am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) gegen Mainz mit Ex-Trainer Urs Fischer ins neue Bundesliga-Jahr. Doch kaum rollt der Ball, kommt der Hammer: ein Donnerstagsspiel! Um 20.30 Uhr müssen die Eisernen beim FC Augsburg ran – mitten in der Woche, quer durch die Republik. Für Fans ein Albtraum, für Trainerteam und Spieler eine echte Belastung.
Union muss als einziger Bundesligist ran – und Fans sind genervt
Früher war der Donnerstag ein Feiertag – Europapokal, Flutlicht, große Emotionen. Jetzt ist er Alltag. Und der ist brutal: Union tanzt aus der Reihe, während alle anderen Klubs ihre Englische Woche am Dienstag oder Mittwoch abspulen. Nur die Eisernen und Augsburg müssen nachsitzen. Die DFL erklärt die Neuerung trocken: „In der aktuellen Rechteperiode ist ein Donnerstagsspiel vorgesehen.“

Baumgart und Union vor einem brutalen Bundesliga-Restart
Klar ist: Für die reisefreudigen Unioner ist der Termin ein echtes Brett. Donnerstagabend, Auswärtsspiel, quer durch die Republik – für viele schlicht nicht machbar. Und auch sportlich wird es eng. Denn kaum ist das Spiel in Augsburg abgepfiffen, geht es schon weiter.



