Ein unfassbarer Schiri-Patzer hat bei den Olympische Winterspielen 2026 für Chaos, Kopfschütteln und weltweites Staunen gesorgt. Beim Mixed-Curling-Duell zwischen Schweden und Südkorea in Cortina d’Ampezzo wurde ein Spiel plötzlich beendet – obwohl es eigentlich noch längst nicht vorbei war.
Mega-Patzer der Unparteiischen sorgt für Olympia-Chaos
Beim Stand von 10:3 für die schwedischen Geschwister Rasmus Wrana und Isabella Wrana erklärten die Schiedsrichter die Partie nach dem sechsten End überraschend für beendet. Schuld war ein folgenschwerer Rechenfehler. Die Unparteiischen gingen fälschlicherweise davon aus, dass das Spiel nicht mehr zu drehen sei.
Doch das war falsch. Nach den Regeln hätten noch zwei Ends gespielt werden müssen und in dieser Phase wären theoretisch sogar noch bis zu zehn Punkte möglich gewesen. Eine Wende war also noch drin. Trotzdem wurde das Match einfach abgepfiffen.
Die südkoreanischen Spieler Jeong Yeong-seok und Kim Seon-yeong waren völlig überrumpelt. In dem Glauben, keine Chance mehr zu haben, akzeptierten sie die Entscheidung, unterschrieben das Spielprotokoll und verließen das Eis.

„Haben die jetzt aufgegeben oder was?“, wunderte sich Rasmus Wrana fassungslos. Auch die Schweden selbst waren irritiert und versuchten mehrfach, das Missverständnis aufzuklären. „Es ist noch nicht vorbei. Wenn sie weiterspielen wollen, können sie das“, betonte Wrana.
Doch bei den Südkoreanern war die Verwirrung groß. Man habe ihnen gesagt, dass eine Aufholjagd nicht mehr möglich sei – also gaben sie auf.
Südkorea verzichtet auf Protest
Nach einigen Minuten Diskussion bestätigte das koreanische Team schließlich offiziell die Aufgabe. Trotz des offensichtlichen Fehlers blieben sie fair. Jeong erklärte später, dass man eigentlich bis zum Ende spielen wollte. Es sei zwar ein Fehler des Schiedsrichters gewesen, aber er selbst hätte noch genauer nachfragen müssen.



