Krasse Frage bei Jauch

„Wer wird Millionär“: Brachten Seefahrer Sonnenblumen nach Europa?

In der aktuellen Ausgabe von „Wer wird Millionär“ können die Zuschauer wieder richtig was lernen. Sogar über Seefahrer und Sonnenblumen!

Author - Florian Thalmann
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Günther Jauch moderiert „Wer wird Millionär“ schon seit 1999. In seiner Sendung können Kandidaten viel Geld gewinnen – und die Zuschauer können was lernen.
Günther Jauch moderiert „Wer wird Millionär“ schon seit 1999. In seiner Sendung können Kandidaten viel Geld gewinnen – und die Zuschauer können was lernen.RTL

Wer wird Millionär“ ist noch immer die beliebteste Quizshow in Deutschland – und das liegt nicht nur an Moderator Günther Jauch oder der Tatsache, dass die Sendung so spannend ist. Sondern: Hier können die Zuschauerinnen und Zuschauer auch richtig was lernen. Hätten Sie etwa gewusst, was spanische Seefahrer im 16. Jahrhundert mit nach Europa brachten? Kandidat Christian Evangelou leider nicht – und das bringt ihn ganz schön in Schwierigkeiten. Wir haben die Antwort auf die knifflige Frage aus „Wer wird Millionär“.

Sonnenblumen und Seefahrer bei „Wer wird Millionär“

Christian Evangelou hat es als erster neuer Kandidat in der aktuellen Ausgabe der Quizsendung (Montag, 20.15 Uhr, RTL) auf den Ratestuhl von Günther Jauch geschafft – und muss sich mit Sonnenblumen, Rosskastanien, Maulwürfen und Stechmücken herumschlagen.

Denn eine dieser vier Sachen brachten spanische Seefahrer im 16. Jahrhundert mit von Amerika nach Europa. Nur: Welche? Genau darum dreht sich die 32.000-Euro-Frage, die den Kandidaten bei „Wer wird Millionär“ ganz schön ins Schlingern bringt. Hätten Sie es gewusst?

Die konkrete Frage von „Wer wird Millionär“-Moderator Günther Jauch: Was stammt ursprünglich aus Amerika und gelangte im 16. Jh. durch spanische Seefahrer nach Europa? Als Antwortmöglichkeiten dienen Sonnenblumen, Maulwürfe, Rosskastanien und Stechmücken. „Müsste ich einen Joker bemühen“, stellt Kandidat Christian Evangelou gleich zu Beginn fest. Denn er hat leider gar keine Ahnung.

Sonnenblumen sind beliebt, aber wie kamen sie nach Europa? Bei „Wer wird Millionär“ geht es in der aktuellen ausgabe auch darum.
Sonnenblumen sind beliebt, aber wie kamen sie nach Europa? Bei „Wer wird Millionär“ geht es in der aktuellen ausgabe auch darum.Herrmann Agenturfotografie/imago

Er ruft einen Telefonjoker an, der angeblich vieles weiß – kann er helfen? Zumindest kann er ausschließen, dass spanische Seefahrer im 16. Jahrhundert Stechmücken aus Amerika nach Europa brachten.

„Rosskastanien oder Sonnenblumen“, sagt der Joker, bevor die Zeit für den rettenden Anruf vorbei ist. „Kann man mit arbeiten“, stellt Christian Evangelou fest. Er schießt einen 50:50-Joker hinterher. Dumm nur: Es bleiben ausgerechnet Sonnenblumen und Rosskastanien stehen. Nun hat er die Qual der Wahl!

„Wer wird Millionär“: Sonnenblumen oder Rosskastanien?

Nur: Welche Lösung ist richtig – und was brachten spanische Seefahrer im 16. Jahrhundert von Amerika mit nach Europa? Hätten Sie die Frage aus „Wer wird Millionär“ beantworten können?

Wir verraten die Lösung: Tatsächlich waren es die Sonnenblumen. Sie wurden ursprünglich in Nord- und Mittelamerika angebaut, indigene Völker nutzten die Blumen als Nahrungsquelle, Heilpflanze und rituelles Symbol. Spanische Eroberer brachten die Samen um 1550 erstmals nach Spanien, von wo sie sich rasch in ganz Europa verbreiteten.

Seefahrer brachten im 16. Jahrhundert die ersten Samen für Sonnenblumen nach Europa.
Seefahrer brachten im 16. Jahrhundert die ersten Samen für Sonnenblumen nach Europa.imagebroker/imago

Sonnenblumen waren im 16. Jahrhundert Exoten in Europa

Aus heutiger Sicht unglaublich: Zuerst galten Sonnenblumen als absolute Exoten, wurden unter anderem in botanischen Gärten ausgestellt. Erst im 18. und 19. Jahrhundert erkannte man ihren Wert als Ölpflanze, besonders im Russischen Reich, wo Sonnenblumenöl wegen religiöser Fastenvorschriften beliebt wurde. Von dort trat die Pflanze ihren Siegeszug in die europäische Landwirtschaft an.

Heute wird sie in Massen angebaut. Sonnenblumenfelder strahlen auch in Deutschland überall – und jeder kann mit Samen aus dem Baumarkt im Garten oder auf dem Balkon eigene Sonnenblumen züchten. Unglaublich, dass es die schönen Blumen hier gar nicht gab, sondern dass erst spanische Seefahrer sie im 16. Jahrhundert nach Europa bringen mussten.

Bauchgefühl rettet Kandidaten bei „Wer wird Millionär“

Unglaublich auch: Christian Evangelou wurde offenbar mit einem richtig guten Bauchgefühl gesegnet. Denn er hat die Qual der Wahl – und entscheidet sich korrekt, loggt die Sonnenblumen ein.

Eine knifflige Frage, die ihm bei „Wer wird Millionär“ stolze 32.000 Euro bringt. Und nicht nur das hat er gewonnen – dazu kommt das neue Wissen um die Sonnenblumen, über das sich nun auch die Zuschauerinnen und Zuschauer von „Wer wird Millionär“ freuen können. Wie weit es Kandidat Christian Evangelou noch schafft, sehen Sie am Montag um 20.15 Uhr bei RTL.

Schauen Sie gern „Wer wird Millionär“ – und hätten Sie die Frage beantworten können? Schicken Sie uns Ihre Meinung per Mail an wirvonhier@berlinerverlag.com. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!