Seit rund 20 Jahren steht Golo Euler (43) als Krimi-Held vor der Kamera – und seit Kurzem ist er sogar ein Ossi. Dafür sorgen nicht nur seine Rolle im in Jena angesiedelten „Thüringenkrimi“, sondern auch seine Wahlheimat Leipzig.
Golo Euler wird neuer „Thüringenkrimi“-Star
Als Hauptkommissar Moritz Herbst mischt Golo Euler den Samstagabend in der ZDF-Krimi-Landschaft auf. Das neue Duo Golo Euler und Emily Cox (Dr. Mala Murphy) löst die erstmals 2021 erschienene Krimi-Reihe „Theresa Wolff – Der Thüringenkrimi“ unter neuem Namen ab.
Die Filmreihe spielt in Jena, für Euler ist es nicht die erste Erfahrung in Ostdeutschland. Vor einigen Jahren zog der gebürtige Bayer von Berlin nach Leipzig. Grund war die Familie. Im Gespräch mit dem Berliner KURIER erzählt Euler: „Der Umzug nach Leipzig hatte etwas mit meinen Schwiegereltern und Kindern zu tun. Das war einfacher, gerade, wenn man aus einer so großen Stadt wie Berlin kommt.“

Ein Leben mit Kindern in der Groß- und Hauptstadt konnte sich der Krimi-Star nicht vorstellen. „Ohne Kinder ist es einfach etwas ganz anderes, aber mit Kindern kann man so ein verrücktes Stadtleben nicht gut mitmachen. Hier in Leipzig können wir gemütlicher wohnen“, erzählt er weiter.
Golo Euler liebt den Osten
Obwohl der Schauspieler in Starnberg geboren und in München aufgewachsen ist, fühlt er sich nicht wie ein Bayer. An Ostdeutschland schätzt er besonders die Mentalität. „Ich habe das Gefühl aus den neuen Bundesländern sind die Menschen herzlicher als die aus den alten Bundesländern und das sehe ich in Jena und in Leipzig so. Man ist schneller auf einer – im guten Sinne – distanzloseren Ebene. Mir gefällt das Klima hier wirklich sehr gut. Im Osten werde ich gut aufgenommen“, schwärmt Euler gegenüber dem Berliner KURIER.



