Internationale Stars, die deutsche A-Prominenz und dazwischen ein Gast, der nicht erwünscht war. Der Influencer Thommy Berglmeir (24) hat es geschafft, sich ohne Einladung in den Berlinale-Palast zu schleichen.
Thommy umgeht Akkreditierungscounter
Sein Hobby ist ziemlich ungewöhnlich. Der Radiomoderator (Charivari 95.5) Thommy Berglmeir schleust sich regelmäßig auf VIP-Partys ein. Ob auf die FC-Bayern-Wiesn, das Heidifest oder auf eine Veranstaltung der SPD.
Was nach einem lustigen Spiel klingt, ist eigentlich bitterer Ernst. Vergangene Woche teilte Thommy sein nächstes Projekt auf Social Media: Er wollte sich auf die Berlinale schleichen – und hat es auch geschafft.
In einen schicken Anzug gehüllt, schließt sich der Münchner einer größeren Gruppe beim Presse-Akkreditierungscounter an und schafft es durch die Absperrung bis in den Berlinale-Palast und den Kinosaal.
Normalerweise erhalten Pressevertreter einen eigenen Akkreditierungsausweis, den man sichtbar um den Hals hängen soll. Zusätzlich gibt es, je nach Veranstaltung und Vorführung, spezielle Karten, die ebenfalls an den Ausweis gehängt werden. Dass Thommy es in den Palast geschafft hat, dürfte bitter für die Veranstalter sein.
Auf Anfrage des Berliner KURIER sagt Thommy: „Ich glaube, dass man solche Veranstaltungen nie zu 100 Prozent sicher gestalten kann. Dass ich es in den Berlinale-Palast geschafft habe, hatte viel mit Glück zu tun. Am Ende bin ich aber ja dann auch zu Recht rausgeflogen. Der Security-Mann hat da einen wirklich guten Job gemacht.“
Thommys Vorbild sind Joko & Klaas

TV-Stars wie Joko Winterscheidt (47) und Klaas Heufer-Umlauf (42) haben Thommy zu der Idee inspiriert. Im August probierte der Münchner dann erstmals sein Glück auf der Kinopremiere von „Das Kanu des Manitu“ in München.
„Da dachte ich mir: Ich probier’s einfach mal! Mal schauen, wie weit ich komme“, erinnert sich Thommy. Vor allem will er Menschen unterhalten. Rechtliche Konsequenzen gab es für ihn glücklicherweise noch nicht.
Der Radiomoderator zum KURIER: „Es wurde sich tatsächlich auch schon bei mir dafür bedankt, dass ich Sicherheitslücken sichtbar mache. Ich weiß, dass ich mit meinen Aktionen ein gewisses Risiko eingehe, aber das ist es mir wert.“




