Es wirkt fast, als würde sich der einstige Teenie-Liebling Jimi Blue Ochsenknecht (33) immer tiefer in einem Strudel aus Forderungen, Ermittlungen und offenen Rechnungen verheddern. Jetzt gibt es einen neuen Strafbefehl gegen den Sohn von Natascha und Uwe Ochsenknecht – schon wieder wegen Betrugs. Jetzt meldet sich der Schauspieler und Musiker selbst zu Wort.
Jimi Blue Ochsenknecht: Festnahme im Jahr 2025
Was als glamouröser Jetset-Lifestyle begann, ist inzwischen eine stetig wachsende Strafakte.
Ende Juni 2025 wurde Jimi Blue Ochsenknecht bei seiner Einreise aus Dubai am Hamburger Flughafen festgenommen – Anlass war eine seit Jahren offenstehende Hotelrechnung von rund 14.000 Euro aus Tirol, die Jimi nach einer ausschweifenden Geburtstagsparty zu seinem 30. nie bezahlt hatte.
Zwar beglich später Ex-Freundin Yeliz Koç die Summe, doch strafrechtlich war der Fall damit keineswegs vom Tisch. Ein europäischer Haftbefehl folgte – und die Auslieferung nach Österreich gleich hinterher. Dort wurde gegen ihn wegen schweren Betrugs ermittelt. Jimi saß mehrere Tage in Haft.
Im August 2025 endete das Verfahren überraschend milde:
Das Gericht in Innsbruck entschied sich für eine Diversion, eine österreichische Form der einvernehmlichen Beilegung. Jimi Blue musste eine Geldbuße von 18.000 Euro zahlen – und kam damit ohne Schuldspruch und ohne Eintrag ins Strafregister davon.
Neuer Strafbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht
Hinterher zeigte Jimi Blue Reue und Einsicht. Doch wie die Bild und die TZ berichten, gibt es jetzt einen weiteren Strafbefehl wegen Betrugs vom Amtsgericht München gegen Jimi Blue. Es geht um eine Rechnung des asiatischen Restaurants Miss Cho und der Cocktailbar Katze Katze in Graz.
Jimi hat zuerst Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, diesen dann aber kurz vor der Verhandlung wieder zurückgezogen. Er muss nun 80 Tagessätze in einer „mittleren zweistelligen“ Höhe zahlen.
Gegenüber dem Berliner KURIER bestätigte das Amtsgericht München diese Informationen.

Jimi Blues Anwalt teilte der TZ mit: „Der dem Strafbefehl zugrunde liegende Sachverhalt stammt aus dem Jahre 2022 und wurde durch den Strafbefehl schon vor über einem Jahr abgeschlossen. Aufgrund einer fehlerhaften Zustellung legten wir rein vorsorglich gegen den damals unbekannten Strafbefehl zur Prüfung Rechtsmittel ein.
Der Vorfall liegt Jahre zurück und die Rechnungen sind bezahlt. Der Strafbefehl wurde nun akzeptiert, um die Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich zu ziehen.“
Inzwischen meldete sich auch Jimi selbst zu Wort. Er möchte in einem Statement auf Instagram klarstellen, dass er die Rechnung inzwischen beglichen hat. Er findet es „uncool“, dass aktuell wieder so viel über ihn und den Fall berichtet wird. „Vor allen Dingen checke ich auch einfach nicht, wen das interessieren sollte, über eine 1900-Euro-Rechnung zu schreiben, die schon längst beglichen ist. Es gibt viel wichtigere Dinge, über die man berichten sollte. Ich habe früher nicht alles richtig gemacht, deswegen habe ich den Einspruch zurückgenommen, habe gesagt, ich bin schuld, habe mich entschuldigt, ich nehme die Schuld auf mich, aber versuche, seit letztem Jahr alles richtig zu machen, besser zu zu machen. Ich arbeite charakterlich an mir, beruflich an mir, finanziell an mir. Ich habe alles abbezahlt in kürzester Zeit.“




