Portugal erlebt derzeit ein Katastrophen-Szenario, das selbst erfahrene Meteorologen sprachlos macht: Eine brutale Serie von Winterstürmen hat das Land unter Wasser gesetzt. Ganze Städte stehen knietief, teilweise sogar meterhoch, im braunen, tosenden Flutwasser. Auch Jessica Schwarz ist betroffen, wie sie dem Berliner KURIER auf der „ARD Blue Hour“ im Rahmen der Berlinale erzählt.
Jessica Schwarz in Sorge um ihr Zuhause in Portugal
Jessica Schwarz ist in großer Sorge. Zwar posiert sie fröhlich mit ihren Schauspielkollegen für die Fotografen, doch hinter ihrem Lachen ist ihr die Angst um ihr Zuhause in Portugal anzumerken.
Vor über fünf Jahren ist die Schauspielerin mit ihrem Mann Louis-Freytag Beckmann nach Portugal ausgewandert, wo das Paar ein Glamping-Hotel betreibt. Während die beiden einige Zeit in Deutschland verbrachten, brach in Südwesteuropa das Chaos aus.

„Unser Haus ist leider auch betroffen. Jetzt müssen wir mal schauen, wie viele Schäden es gegeben hat und wie schwerwiegend die sind“, erzählt Jessica. „Wir haben in Deutschland gearbeitet und konnten nicht nach Hause fahren. Aber wir hatten jemanden, der auf unser Haus aufgepasst hat. Trotzdem, es war eine gruselige Zeit.“
Warum Jessica Schwarz auf mehr Vorbereitung setzt
Kein Land bietet zu 100 Prozent Sicherheit. Auch im Südwesten Berlins kam es vor einigen Wochen zu einem mehrtägigen Stromausfall, der große Teile der Region lahmlegte. Ein Umstand, den Jessica auch aus Portugal kennt. „Uns geht es sehr häufig so, dass wir mal Stunden lang ohne Strom sind. Deswegen müssen wir lernen, damit umzugehen. Es wird alles immer unbeständiger. Wer den Klimawandel leugnet ... Das ist verrückt. Wir müssen uns mit gewissen Dingen auseinandersetzen und uns besser präparieren. Man darf nicht den Kopf in den Sand stecken und muss ein bisschen Galgenhumor entwickeln.“



