Influencerin Ina Aogo, die mit ihrem Mann – dem ehemaligen Fußballspieler Dennis Aogo – und den zwei gemeinsamen Kindern seit Jahren in Dubai lebt, sorgt gerade für einen der heftigsten Shitstorms ihrer Karriere. Mitten in einer angespannten Kriegssituation rund um den Iran nutzt die 37‑Jährige das Thema für ein Werbevideo für Darmbakterien. Die Empörung ist groß.
Ina Aogo erntet massive Kritik für Darmbakterien‑Werbung
Während Ina Aogo ihren Followern schildert, dass das Haus in Dubai vibriert habe und sie nun „wisse, wie sich Menschen fühlen, die so einen Krieg erleben“, postet sie im nächsten Moment den Hinweis, dass ihr die Situation „auf den Magen schlage“ und sie zum Glück ihre Darmflora-Kapseln habe. Dazu gibt’s direkt einen Rabattcode.
„Durch diese Situation habe ich mir einfach eine fette Magenschleimhautentzündung reingezogen. Das schlägt einem so auf den Magen, man macht sich ja so permanent Sorgen, das ist nicht schön. Ich versuche jetzt einfach wieder, auf eine gesunde Lebensweise zu achten. Was mich dabei immer sehr unterstützt, sind meine mybacs-Bakterien. Bakterien sind wichtig für eine gesunde Verdauung, einen gesunden Stoffwechsel. Ich finde, das wirkt sich auch total auf das Nervensystem aus. Ein bisschen beruhigend ist das schon. Wenn der Darm in Ordnung ist, geht's dir auch rundum gut.“

Der Aufschrei nach diesem Video war enorm. Viele User werfen Aogo vor, jegliches Gespür für Timing und Ernsthaftigkeit verloren zu haben.
Auch die Glaubhaftigkeit wird angezweifelt. Wenig später reiste die Influencerin nämlich mit der Familie nach Thailand – um dem Stress in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu entkommen. Von einer Magenschleimhautentzündung ist aber plötzlich nicht mehr die Rede.
Der Gegenwind ist so massiv, dass Ina Aogo ihr Instagram-Profil sogar auf privat stellte.
Darmbakterien-Firma distanziert sich von Ina Aogo
Doch nicht nur die User, anscheinend war auch das Unternehmen, für das Ina Aogo als Influencerin Werbung machte, nicht so begeistert von der Aktion.
Gossip-Podcasterin Elena Gruschka verriet in ihrem Podcast „Niemand muss ein Promi sein“, dass sich mybacs nun von Ina Aogos Werbevideo distanziert hat: „Die haben sich ganz witzig bei mir gemeldet, weil die Hörer des Podcasts auch meinten: Natürlich ist das die absolute Shitshow für so ein Unternehmen. Natürlich haben die das nicht abgenommen und haben da auch direkt eingegriffen.“




