Na, haben Sie am Wochenende auch gegrillt? Dann durften Sie bestimmt auch im siebten Kartoffelsalat-Himmel schwelgen. Egal in welcher Variante: Kartoffelsalat gehört nicht umsonst zu den Lieblingsgerichten vieler Deutschen. Deftig, cremig, würzig: Besser kann eine Beilage nicht sein. Aber: Wer sagt, dass Kartoffelsalat nur als Beilage zum Grillen gegessen werden kann? Wir haben heute ein Rezept für Sie, das Sie ausprobieren müssen. Denn es macht den Kartoffelsalat aufgrund gesunder Zutaten zum Schlank-Salat, der auch in den täglichen Speiseplan passt.
Leckerer Kartoffelsalat mit leichtem Joghurt-Dressing
Die meisten Kartoffelsalate werden mit einer dicken Soße aus Mayonnaise angereichert – und das ist auch kein Wunder, denn Fett ist ein Geschmacksträger. Häufig kommen auch Zutaten wie Fleischwurst hinzu, die das Salat-Vergnügen noch fetter machen. Aber: Man kann darauf auch verzichten und den Kartoffelsalat zu einem leichten Sommergericht machen. Dann kann man sich das Lieblingsessen der Deutschen auch zwischendurch schmecken lassen – oder in einer Frischhaltedose für das schnelle Mittagessen mit zur Arbeit nehmen.
Wie es geht? Bei diesem Kartoffelsalat werden zwar Kartoffeln verarbeitet, aber nicht viele – stattdessen liegt der Fokus auf Salatgurke, die sehr viel Wasser in den Salat bringt. Das Dressing verzichtet auf Mayonnaise, sondern setzt auf Naturjoghurt mit nur 1,5 Prozent Fett, der mit Gewürzen und Dill zu einem frischen Dressing verarbeitet wird. Am wichtigsten bei diesem Salat: Wenn er fertig ist, sollte er für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank – denn dieser Kartoffelsalat schmeckt am besten, wenn er richtig frisch und gut durchgekühlt ist. Hier kommt das leckere und einfache Rezept.
Zutaten für Kartoffelsalat zum Abnehmen
500 g vorwiegend festkochende Kartoffeln, 1 Salatgurke, 1 mittelgroße Zwiebel, 200 g Naturjoghurt (1,5 % Fett), Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver, 1 Bund frischer Dill, 1 kleine Knoblauchzehe
Zubereitung: So wird Kartoffelsalat zum Schlank-Salat
Schälen Sie zunächst die Kartoffeln sorgfältig, waschen Sie sie unter fließendem Wasser ab und geben Sie sie in einen großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser. Kochen Sie die Kartoffeln, bis sie gar sind – das ist der Fall, wenn sie sich beim Hineinstechen mit einem Messer mühelos lösen. Danach das Wasser abgießen und die Kartoffeln vollständig auskühlen lassen. Währenddessen schälen Sie die Zwiebel und schneiden sie je nach Vorliebe in feine Würfel oder dünne Halbringe.
Die Salatgurke wird gründlich gewaschen, längs halbiert und mithilfe eines Teelöffels vom wässrigen Kerngehäuse befreit, damit das Dressing später nicht verwässert. Anschließend das feste Gurkenfleisch in kleine Würfel schneiden und beiseitestellen.

Sind die Kartoffeln kalt, schneiden Sie sie in mundgerechte Stücke und geben diese zusammen mit den Gurkenwürfeln und den Zwiebeln in eine große Schüssel. Verrühren Sie den Joghurt mit einem kleinen Schuss Wasser zu einer cremigen, gut fließenden Soße. Diese würzen Sie mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver sowie nach Geschmack mit granuliertem oder frischem Knoblauch. Den Dill fein hacken und ebenfalls unter das Dressing mischen.
Kartoffelsalat wird mit Joghurtdressing angemacht
Gießen Sie das Joghurt-Dressing über die Kartoffel-Gurken-Mischung und vermengen Sie alles behutsam, aber gründlich. Decken Sie den Salat ab und stellen Sie ihn für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. In dieser Zeit können die Zutaten gut durchziehen und die Aromen verbinden sich optimal. Außerdem kann der Salat hervorragend abkühlen und schmeckt dann besonders frisch.


