Backen wie früher

Backen wie früher: Omas Napfkuchen ohne Schnickschnack ist der Beste!

Saftig, nussig und herrlich unkompliziert: Dieser Napfkuchen nach Omas Rezept ist der perfekte Klassiker für den Sonntagskaffee.

Author - Florian Thalmann
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Mit einem Klecks frischer Schlagsahne schmeckt der Napfkuchen von Oma gleich noch etwas besser.
Mit einem Klecks frischer Schlagsahne schmeckt der Napfkuchen von Oma gleich noch etwas besser.Illustration: Berliner KURIER

Was passt besser zu einer Tasse Kaffee als ein selbst gebackener Gugelhupf? Dieser Haselnusskuchen gehört zu den echten Klassikern, die früher in vielen Familien regelmäßig auf den Tisch kamen – ob am Sonntag, zum Kaffeeklatsch oder zu besonderen Anlässen. Saftig, nussig und mit einer feinen Rumnote ist er ein Kuchen, der ganz ohne moderne Extras auskommt und gerade deshalb so beliebt ist. Der Duft von Butter, Zucker und gerösteten Nüssen weckt sofort Erinnerungen an die Küche von Oma. Hier ist unser Lieblingsrezept für Napfkuchen!

Saftiger Napfkuchen braucht etwas Geduld und Liebe

Bei Oma wurde der Teig noch mit Geduld gerührt, die Gugelhupfform sorgfältig gefettet und der Kuchen nach dem Backen stolz auf das Gitter gestürzt. Doch der beste Moment kam vorher: Wenn sich der Duft des Napfkuchens erst in der Küche und dann in der gesamten Wohnung ausbreitete – dann war der Sonntag gekommen! Mit etwas Puderzucker bestäubt war dieser Napfkuchen optisch schlicht, geschmacklich aber ein echter Höhepunkt. Einfach der beste Sonntagskuchen!

Dieser Gugelhupf ist wunderbar locker. Die Haselnüsse sorgt für ein intensives Aroma und eine saftige Konsistenz, während der Rum dem Kuchen ein warmes Aroma verpasst. Er hält sich mehrere Tage frisch und schmeckt am zweiten Tag oft sogar noch besser. Wenn Sie einen unkomplizierten, bewährten Kuchen backen möchten, der garantiert gelingt und vielen schmeckt, dann ist dieses Rezept genau richtig. Ein echtes Stück Backtradition, das auch heute nichts von seinem Charme verloren hat. Guten Appetit!

Zutaten für Omas klassischen Napfkuchen

Sie brauchen: 250 g Butter, 350 g Zucker, 6 Eier, 250 g Mehl, 400 g gemahlene Haselnüsse, 1 Päckchen Backpulver, 6 EL Rum, 1 Prise Salz, nach Belieben Puderzucker

Zubereitung: So backen Sie Omas einfachsten Napfkuchen

Zunächst wird die Butter zusammen mit dem Zucker und einer Prise Salz in einer großen Schüssel cremig gerührt. Die Masse sollte hell und fluffig sein – dieser Schritt sorgt später für einen lockeren Kuchen. Anschließend werden die Eier nacheinander untergerührt, sodass sich jedes Ei gut mit der Butter‑Zucker‑Mischung verbindet.

In einer separaten Schüssel vermischt man nun das Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen und dem Backpulver. Diese trockenen Zutaten werden anschließend abwechselnd mit dem Rum portionsweise unter die Butter‑Eimasse gerührt. Dabei sollte der Teig nur so lange gerührt werden, bis er gleichmäßig und glatt ist.

Omas Napfkuchen mit Haselnüssen und Rum ist herrlich saftig und versüßt Ihnen garantiert das Kaffeetrinken am Sonntag.
Omas Napfkuchen mit Haselnüssen und Rum ist herrlich saftig und versüßt Ihnen garantiert das Kaffeetrinken am Sonntag.Illustration: Berliner KURIER

Nun wird eine Gugelhupfform sorgfältig mit Butter gefettet und mit Mehl bestäubt, damit sich der Kuchen später gut lösen lässt. Der Teig wird gleichmäßig in die vorbereitete Form gefüllt und glattgestrichen. Der Backofen wird auf 175 °C Ober‑/Unterhitze vorgeheizt. Der Gugelhupf wird auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten gebacken. Gegen Ende der Backzeit empfiehlt sich eine Stäbchenprobe: Bleibt kein Teig am Holzstäbchen hängen, ist der Kuchen fertig.

Nach dem Backen nimmt man den Kuchen aus dem Ofen und lässt ihn einige Minuten in der Form ruhen. Anschließend wird der Gugelhupf vorsichtig auf ein Kuchengitter gestürzt und vollständig auskühlen gelassen. Vor dem Servieren bestäubt man ihn großzügig mit Puderzucker. Am besten schmeckt dieser Kuchen frisch gebacken oder leicht durchgezogen zum Nachmittagskaffee. Guten Appetit und viel Freude beim Backen dieses zeitlosen Klassikers!