Das Wetter wird schön, die Grillsaison steht vor der Tür – haben Sie schon die Kartoffelsalat-Saison eröffnet? Wer beim Gedanken an den Salat sofort an Weihnachten denkt, der liegt völlig falsch. Denn auch zur warmen Jahreszeit schmeckt der Salat in verschiedenen Varianten einfach genial. Er ist aus dem Kühlschrank herrlich frisch und gibt auch ein wunderbares Abendbrot her. Heute gibt’s ein Rezept, das wir in einer DDR-Zeitschrift gefunden haben: Kartoffelsalat „ungarisch“. Was steckt drin?
Kartoffelsalat „ungarisch“ ist lecker und würzig
Jede Familie hat ihr eigenes Kartoffelsalatrezept – und jeder Hobbykoch ist überzeugt davon, dass er selbst den besten macht. Mit uns gucken Sie aber garantiert über den Tellerrand, denn wir bieten Ihnen längst vergessene Rezepte, die Sie garantiert noch nicht kennen.
Haben Sie etwa schon mal was von Kartoffelsalat „ungarisch“ gehört? Wie genau dieser Kartoffelsalat zu seinem Namen kam, lässt sich nur schwer nachvollziehen. Denn die Zutaten würde man in Ungarn eigentlich nicht erwarten.
Drin stecken neben klassischen Pellkartoffeln auch grüne Bohnen, grüne Erbsen und Blumenkohl – der Salat aus der DDR macht also vor allem Gemüse-Fans glücklich. Scharfe Paprika sucht man in dem Salat, der laut DDR-Magazin ungarisch sein soll, aber vergeblich.
Wir zeigen Ihnen das Rezept trotzdem – vielleicht wird es auch nur zur Grundlage für Ihren ganz eigenen Kartoffelsalat. Einen Vorteil hat er auf jeden Fall: Der Kartoffelsalat „ungarisch“ ist schnell gemacht, günstig und lecker! Hier ist das Rezept für Kartoffelsalat „ungarisch“ mit den wichtigsten Tipps, damit er gelingt.
Zutaten für Kartoffelsalat „ungarisch“: Das müssen Sie einkaufen
Sie brauchen: 5 Pellkartoffeln, 200 g grüne Bohnen, 150 g grüne Erbsen, 200 g Blumenkohl, Petersilie, Salz, Pfeffer, 2 EL Öl, 2 EL Essig
Zubereitung: So geht der einfache Kartoffelsalat „ungarisch“
Zuerst sollten Sie das Gemüse für den Kartoffelsalat „ungarisch“ putzen und in Salzwasser garen. Von den grünen Bohnen schneiden Sie dafür die Enden ab, die grünen Erbsen (TK eignet sich hier besonders gut) spülen Sie ab, den Blumenkohl teilen Sie in Röschen. Anschließend alles in Salzwasser blanchieren, bis es gar ist. Abtropfen und unbedingt abkühlen lassen!

Die Pellkartoffeln für den Kartoffelsalat „ungarisch“ – es dürfen auch gern Reste vom letzten Kartoffelessen sein – werden in Stücke geschnitten. Das abgekühlte Gemüse zerkleinern Sie ebenfalls: Aus den grünen Bohnen werden kleine Stücke, aus dem Blumenkohl Mini-Röschen. Alles zusammen kommt in eine Schüssel.
Dann geht es an die Soße für den Kartoffelsalat „ungarisch“: Waschen und hacken Sie die Petersilie – am besten wiegen Sie sie mit einem Wiegemesser, damit Sie möglichst klein gehackt wird. Geben Sie Essig, Öl und eine ordentliche Portion Salz und Pfeffer in eine Schüssel und vermischen Sie beides mit einer Gabel.




