Heute mal probieren!

Deftiger Würztopf von Oma: Das perfekte Feierabendessen aus der DDR

Dieses Rezept aus einer alten Zeitschrift aus der DDR ist perfekt für den Feierabend. Denn wer es kocht, hat viel Zeit für andere Dinge.

Author - Florian Thalmann
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Würztopf aus der DDR ist perfekt für alle, die abends gern einen Eintopf essen. Das Besondere: Dieses Gericht kocht sich fast von allein!
Würztopf aus der DDR ist perfekt für alle, die abends gern einen Eintopf essen. Das Besondere: Dieses Gericht kocht sich fast von allein!Illustration: Berliner KURIER

Suchen Sie jeden Tag verzweifelt leckere Rezepte fürs Abendbrot? Da geht es Ihnen wie vielen. Was soll man nur kochen? Das ist eine der Fragen, die sich die meisten Leute stellen, wenn das Ende des Tages naht. Am besten sind Gerichte, die sich quasi von selbst zubereiten. Wir haben eines davon in einer alten Küchenzeitschrift aus der DDR entdeckt. Schon mal etwas von Würztopf gehört? Wir verraten, was das ist, wie es geht und was diese Spezialität besonders macht.

Würztopf aus der DDR ist das perfekte Feierabendessen

Hinter dem Namen Würztopf verbirgt sich ein Rezept, das wirklich pfiffig ist und perfekt in den Feierabend passt. Der Grund: Nachdem die Zutaten vorbereitet wurden, kocht sich das Gericht beinahe von allein! Denn für den besonderen Schmortopf werden die Zutaten einfach in einen Topf geschichtet und garen dann bei milder Hitze über 45 Minuten durch – Zeit, die Sie gern in andere Dinge investieren können. Ab unter die Dusche, Füße hoch, ein paar Seiten lesen auf der Couch? Das wird mit dem Würztopf ohne Probleme möglich.

Das Gericht ist außerdem auch perfekt für den Feierabend, weil es satt macht und viel gutes Gemüse enthält. Es ist deftig, schmeckt der ganzen Familie und kann am nächsten Tag noch einmal unkompliziert aufgewärmt werden. Hier kommt das einfache und geniale Rezept aus der DDR, das Sie noch heute probieren sollten!

Zutaten für Würztopf aus der DDR: So schmeckt er garantiert

Das müssen Sie einkaufen: 300 g Speck, 300 g Zwiebeln, 4 Kartoffeln, 400 g Möhren, 500 ml Fleischbrühe, 5 TL Schlagsahne, Salz, Pfeffer, etwas getrockneter Majoran, frische Petersilie.

Zubereitung: So kochen Sie den Würztopf aus der DDR

Zuerst lassen Sie die Speckwürfel in einem Topf oder einer Pfanne mit hohem Rand aus. Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in kleine Würfel. Dann geben Sie sie zum ausgelassenen Speck und schwitzen Sie sie leicht an. In der Zwischenzeit schälen Sie Möhren und Kartoffeln, schneiden Sie beides in dünne Scheiben. Dann drehen Sie den Herd auf kleine Flamme.

Der Würztopf aus der DDR ist blitzschnell zubereitet. Wenn alle Zutaten im Topf sind, kocht sich das Essen von allein. Probieren Sie es mal aus!
Der Würztopf aus der DDR ist blitzschnell zubereitet. Wenn alle Zutaten im Topf sind, kocht sich das Essen von allein. Probieren Sie es mal aus!Illustration: Berliner KURIER

Schichten Sie nun Möhren und Kartoffeln abwechselnd auf die Zwiebel-Speck-Schicht. Über jede Lage kommt etwas Salz, Pfeffer und eine Portion getrockneter Majoran. Wenn das Gemüse im Topf ist, gießen Sie alles mit der Fleischbrühe auf. Dann decken Sie das Gericht mit einem Deckel ab und lassen Sie alles bei milder Hitze für etwa 45 Minuten garen, bis das Gemüse durch ist.

Der Würztopf wird mit gehackter Petersilie verfeinert

Wenn der Würztopf fertig ist, rühren Sie ihn einmal um und geben Sie zum Verfeinern die Schlagsahne hinzu. Außerdem waschen Sie die Petersilie. Schütteln Sie sie trocken, hacken Sie sie fein und geben Sie sie zum Würztopf. Alles noch einmal umrühren, eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren. Sie können den Würztopf auch noch mit einem Klecks Schmand verfeinern. Lassen Sie es sich schmecken!

Was kochen Sie zum Feierabend besonders gern? Und welche Gerichte aus der DDR mögen Sie am liebsten? Schicken Sie uns Ihre Meinung per Mail an wirvonhier@berlinerverlag.com. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!