Vor Deutschland liegt das erste echte Frühlingswochenende – das schöne Wetter wird dafür sorgen, dass überall die Grills aus den Schuppen geholt werden. Würstchen drauf, Steak drauf – vielleicht auch ein echtes Thüringer Rostbrätel. Und was gibt’s dazu? Natürlich Kartoffelsalat! Wir haben eine Version im DDR-Kochbuch gefunden, die einfach und zugleich richtig deftig und lecker ist. Diesen Kartoffelsalat Hausmacherart müssen Sie zum Grillen am Wochenende unbedingt probieren! Wir verraten, wie das Rezept geht.
Kartoffelsalat Hausmacherart ist Omas bester Salat!
Dieser Kartoffelsalat Hausmacherart ist der beste Beweis dafür, dass es nicht immer kompliziert sein muss. Zwar gibt es auch leckere Rezepte für Nudelsalat oder Varianten wie Kartoffelsalat „ungarisch“. Aber der traditionelle Kartoffelsalat nach Omas Art bleibt unschlagbar und gehört für viele einfach zum Besten, was es gibt.
Wir stellen Ihnen heute ein klassisches DDR‑Rezept vor, bei dem einfache Zutaten, Mayonnaise und etwas Gurkenflüssigkeit zu einem herrlich aromatischen Salat verschmelzen.
Kaum ein anderes Gericht genießt hierzulande so viel Beliebtheit wie der Kartoffelsalat. In Deutschland existieren unzählige regionale Varianten – vom schwäbischen Brühe‑Salat bis zur norddeutschen Version mit Mayo. Doch eine Zubereitung hat einen ganz besonderen Platz in vielen Herzen: der Kartoffelsalat nach DDR‑Tradition.
Die Küche damals setzte auf bodenständige, schlichte und vor allem praktische Gerichte, die dennoch hervorragend schmeckten. Also ran an den Grill – hier kommt unser unkompliziertes, ehrliches Hausmacherrezept!
Zutaten für Kartoffelsalat Hausmacherart: Das brauchen Sie
2,5 kg festkochende Kartoffeln, 500 g Mayonnaise, 1 große Zwiebel, 8 saure Gurken, 1 TL Zucker, Salz, frischen Pfeffer, die Gurkenbrühe der sauren Gurken!
Zubereitung: So geht der Kartoffelsalat Hausmacherart
Für einen klassischen Kartoffelsalat nach DDR‑Art beginnt alles mit der Wahl der passenden Kartoffelsorte. Am besten eignen sich festkochende Knollen, denn sie behalten beim Schneiden ihre Form und geben dem Salat später die richtige Bissfestigkeit.
Die Kartoffeln werden zunächst geschält, nach Bedarf halbiert und dann in leicht gesalzenem Wasser gekocht. Achten Sie darauf, dass sie weich genug zum Schneiden, aber nicht zu weich sind – rund 20 Minuten Kochzeit sind dafür meist optimal. Danach das Wasser abgießen und die Kartoffeln vollständig abkühlen lassen.

Währenddessen können die übrigen Zutaten vorbereitet werden: Die Zwiebel wird sehr fein gewürfelt, damit sie sich später gut mit den anderen Bestandteilen vermischt. Auch die sauren Gurken werden in kleine Stücke geschnitten.
Ganz wichtig: Die Flüssigkeit aus dem Gurkenglas aufbewahren! Sie bildet später die Grundlage für das Dressing. Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, werden sie in Scheiben oder Stücke geschnitten und in eine große Schüssel gegeben. Nun kommen die Zwiebel‑ und Gurkenwürfel dazu, alles wird vorsichtig miteinander vermengt.
Jetzt geht es an die Salatsoße: In einer separaten Schüssel wird die Mayonnaise mit etwas Zucker, Salz und Pfeffer verrührt. Anschließend wird so viel Gurkenbrühe zugegeben, bis eine cremige, aber nicht zu dicke Mischung entsteht. Dieses Dressing wird über die Kartoffeln gegossen und mit zwei großen Löffeln gleichmäßig untergehoben, bis alles gut vermischt ist.
Zum Schluss wird der Salat erneut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Damit der Geschmack sich voll entfalten kann, sollte der Kartoffelsalat mehrere Stunden gut abgedeckt im Kühlschrank durchziehen. So verbinden sich die Aromen optimal – und der Salat ist beim Servieren schön frisch. Guten Appetit!




