Rührei kennt wohl jeder, Spiegelei auch, verlorene Eier vielleicht – aber haben Sie schon einmal etwas von verhüllten Eiern gehört? Klingt merkwürdig, ist aber ein richtig leckeres Rezept, das unbedingt wieder den Weg auf Ihren Abendbrottisch finden sollte. Denn es ist schnell gemacht, einfach und schmeckt extrem gut. Wir verraten in unserem heutigen Rezept des Tages, was verhüllte Eier sind, was sie so besonders macht und erklären, wie Sie sie ganz schnell selber machen können.
Eier werden mit Fleisch umhüllt und dann gebacken
Verhüllte Eier – es ist eines dieser DDR-Rezepte, die sich zwar im wichtigsten Kochbuch der DDR finden, die aber sicherlich nicht zu oft zubereitet wurden. Und doch wurden sie hier als Inspiration für viele Hobbyköche niedergeschrieben: Gekochte Eier, die in einer Ummantelung aus Hackfleisch gebacken wurden. Das klingt nicht unbedingt nach einem kalorienarmen Gericht, aber es hört sich unfassbar lecker an!
Laut DDR-Rezept werden die präparierten Eier in Fett ausgebacken. Wer sie etwas weniger fettreich zubereiten möchte, kann die Eier auch in eine Auflaufform legen und sie im Backofen bei Umluft für eine halbe Stunde backen, bis sie gar sind. Dazu passt ein leckerer Dip, beispielsweise etwas Aioli – und natürlich ein frischer Salat. Omas Gurkensalat süß sauer ist der perfekte Begleiter für die verhüllten Eier. Aber auch Weißkraut- und Rotkrautsalat aus der DDR bringen einen geschmacklichen Kontrast auf den Teller. Hier ist unser Rezept für verhüllte Eier aus der DDR.
Zutaten: Das brauchen Sie für verhüllte Eier
Zutaten: 5 Eier, 500 g gemischtes Hackfleisch, 1 Zwiebel, 1 Brötchen, Salz, Pfeffer, etwas Mehl, Semmelbrösel

Zubereitung: So machen Sie verhüllte Eier aus der DDR
Zuerst werden vier der Eier gekocht – in dem Rezept aus der DDR wird eine Kochzeit von sechs Minuten empfohlen. Anschließend nehmen Sie die Eier aus dem Wasser, schrecken Sie sie ab, lassen Sie sie kurz abkühlen und pellen Sie sie. Das Brötchen wird eingeweicht und gründlich ausgedrückt. Anschließend schälen Sie die Zwiebel und hacken Sie sie sehr fein.
Nun kommt das Gehackte in eine Schüssel. Hinzu kommen das ausgedrückte und zerbröckelte Brötchen, das übrige rohe Ei, die gehackte Zwiebel und etwas Salz und Pfeffer. Wer die Hackmasse etwas würziger mag, kann mit Cayennepfeffer oder scharfem Paprikapulver nachhelfen. Das DDR-Kochbuch empfiehlt außerdem Erwa-Speisewürze. Da diese heute schwierig zu bekommen sein dürfte, tun es sicher auch ein paar Spritzer Maggi oder etwas Worcestersoße.


