Im Weißen Haus

Rätsel um großen roten Fleck am Hals von Donald Trump

Eine Halsrötung von US‑Präsident Trump sorgt für Diskussionen. Ärzte sprechen von möglicher Schuppenflechte, während die Lage im Nahen Osten eskaliert.

Author - Stefan Henseke
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Als Donald Trump am Montagabend bei einer Rede im Weißen Haus den Hals drehte, sah man den roten Fleck unter dem Ohr.
Als Donald Trump am Montagabend bei einer Rede im Weißen Haus den Hals drehte, sah man den roten Fleck unter dem Ohr.Gripas Yuri/Abaca/dpa

Während in der Nacht weiter Angriffe im Nahen Osten geflogen und auch US-Botschaften getroffen wurden, sorgt wieder mal der Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump (79) für Schlagzeilen. Anlass ist eine deutlich sichtbare Rötung an seinem Hals, die am Montag bei einem Auftritt auffiel.

Starke Rötung direkt unterhalb des rechten Ohrs

Als Donald Trump am Montagabend bei einer Rede im Weißen Haus den Hals drehte, sah man den roten Fleck. Eine starke Rötung an seiner rechten Halsseite, direkt unterhalb des Ohrs. Das Weiße Haus erklärte dazu, Trump nutze eine medizinische Creme, die ihm vom Leibarzt verschrieben worden sei, um Hautreizungen vorzubeugen. Warum die Haut dennoch so stark gerötet ist, blieb offen.

„Der Präsident wendet die Creme seit einer Woche an, und die Rötung wird voraussichtlich einige Wochen anhalten“, erklärt Trumps Leibarzt Sean Barbarella. Trump wird im Juni 80 Jahre alt und steht immer wieder im Fokus, wenn es um Fragen zu seinem Gesundheitszustand geht. Frühere blaue Flecken an seiner Hand wurden etwa mit häufigem Händeschütteln begründet.

In dieser Großaufnahme sieht man den roten Fleck unter dem rechten Ohr von Donald Trump.
In dieser Großaufnahme sieht man den roten Fleck unter dem rechten Ohr von Donald Trump.Gripas Yuri/Abaca/imago

BILD zitiert den New Yorker Gefäßchirurg Paul Haser, der glaubt, dass es sich um einen Schub einer Schuppenflechte (Psoriasis) handeln könne. Solche Hautveränderungen können mit einer Störung des Immunsystems zusammenhängen und seien „sehr schmerzhaft“.

Donald Trump kündigt Vergeltung für Drohnenangriffe an

Nachdem in der Nacht die US-Botschaften in Saudi-Arabien und Kuweit mit Drohnen angegriffen wurden, meldete sich sich Donald Trump wieder zu Wort. Er kündigte an, das US‑Militär werde „bald“ Vergeltung üben. In Riad trafen zwei Drohnen das Botschaftsgelände, es kam zu einem kleinen Feuer und leichten Schäden.

Gleichzeitig rief das US‑Außenministerium amerikanische Staatsbürger in fast allen Ländern des Nahen Ostens dazu auf, die Region sofort auf kommerziellem Wege zu verlassen. Betroffen sind vierzehn Staaten – darunter Iran, Kuwait, Saudi‑Arabien, Israel, der Libanon, Ägypten, Katar, die Emirate und der Irak.