Milliardär Elon Musk will Twitter kaufen, und plant, Vieles an dem sozialen Netzwerk zu ändern. dpa/Invision

Seit dem Pläne des Tesla-Milliardärs Elon Musk bekannt sind, das soziale Netzwerk Twitter zu übernehmen, sind viele der weltweit 1,3 Milliarden Nutzer in Aufruhr: Was hat der neue Investor vor, der das Unternehmen für sage und schreibe 41,7 Milliarden Euro kaufen will? Viele Ideen des 50-Jährigen stoßen bei Usern auf Gefallen: So möchte Elon Musk beispielsweise ermöglichen, dass User ihre Tweets nachträglich korrigieren – ähnlich wie bei Facebook- oder Instagram-Posts, wenn plötzlich ärgerliche Vertipper auffallen.

Auch diese Neuerung hat allerdings ihre Tücken: So könnten ja auch Politiker oder andere Promis ihre Tweets nachträglich entschärfen, wenn ihnen die Reaktionen nicht gefallen oder wenn sich ein Shitstorm Bahn bricht. Andere User stoßen sich an Elon Musks Auffassung von „Redefreiheit“: Sie befürchten, dass gesperrte User wie Donald Trump wieder auf Twitter Falschmeldungen posten könnten. Nicht nur Twitter, sondern auch Facebook und Instagram hatten Trump gesperrt, nachdem dieser wiederholt Fake News zu Corona geteilt und Lügen über seinen angeblichen Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen verbreitet hatte. Daraufhin hatte Donald Trump großspurig ein eigenes soziales Netzwerk namens „Truth Social“ angekündigt. Doch das ist inzwischen gnadenlos gefloppt.

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Bringt Elon Musk Donald Trump zurück zu Twitter, und kassiert er Nutzer ab?

Die US-Regierung unter Joe Biden steht nach einem Jahr bereits gewaltig unter Druck: Trump unterstützt zahlreiche Kandidaten, um den Demokraten Mehrheiten abzujagen und möglicherweise 2024 erneut selbst bei den Präsidentschaftswahlen anzutreten. Erleben Hass und Fake News damit wieder Konjunktur auf Twitter? Viele User sind verunsichert und erwägen, auf den kleinen Twitter-Konkurrenten Mastodon umzusteigen.

Und jetzt kommt die nächste Provokation von Elon Musk: Der mögliche neue Twitter-Chef will User zur Kasse bitten. Bislang verdient Twitter Geld durch Werbung, die zwischen Tweets eingespielt wird. Doch nun sollen einige User doch zahlen: Gratis soll die Nutzung für gelegentliche User bleiben, kostenpflichtig könnte sie dagegen für kommerzielle Nutzer oder solche mit Regierungsbezug sein.

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Musk stellt seine Überlegung unter Vorbehalt: „maybe“. Schon in der Vergangenheit hatte der Unternehmer für Unruhe mit öffentlichen Überlegungen gesorgt, so etwa Tesla von der Börse zu nehmen. Wettbewerbshüter ermittelten, weil derartige Äußerungen erhebliche Auswirkungen auf den Aktienkurs des Unternehmen hatte. Auch Twitter wird an der Börse gehandelt, und erneut hat Elon Musk sehr laut darüber nachgedacht, das Unternehmen von der Börse zu nehmen.

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