Viele Hobbygärtner geben jedes Jahr viel Geld für Schädlingsbekämpfung aus. Dabei könnte die Lösung längst in der heimischen Küche stehen. Ein gewöhnliches Gewürz gilt als überraschend wirksames Hausmittel gegen unerwünschte Insekten, Schimmel und sogar einige Pilzkrankheiten.
Ameisen verabscheuen das Gewürz Zimt
Was viele nur von Weihnachtsgebäck oder Milchreis kennen, kann deutlich mehr. Zimt soll nicht nur verschiedene Schädlinge fernhalten, sondern auch gegen Schimmel und bestimmte Pilzkrankheiten helfen. Besonders interessant: Die Anwendung ist preiswert und kommt ohne aggressive Chemikalien aus.
Wie das Gartenportal „Mein schöner Garten“ berichtet, schreckt der intensive Duft des Gewürzes zahlreiche unerwünschte Besucher ab. Dazu zählen unter anderem Ameisen, Blattläuse und Trauermücken. Ameisen verfügen über einen äußerst empfindlichen Geruchssinn. Genau das macht sich Zimt zunutze. Wer die Tiere von Terrasse, Balkon oder bestimmten Bereichen im Garten fernhalten möchte, kann etwas Zimtpulver oder wenige Tropfen Zimtöl benutzen.
Zimt hilft auch gegen lästige Trauermücken
Die stark duftenden Bereiche werden von den Insekten häufig gemieden. Viele Hobbygärtner setzen deshalb auf das Gewürz als natürliche Alternative zu klassischen Schädlingsbekämpfungsmitteln.

Vor allem Zimmerpflanzenbesitzer kennen das Problem: Kaum ist die Blumenerde dauerhaft feucht, treten oft Trauermücken auf. Die kleinen Insekten können sich hartnäckig halten und werden schnell zur Belastung.
Hier kann Zimt direkt auf die Erde gestreut werden. Das Gewürz soll den Lebenszyklus der Schädlinge unterbrechen und das Schlüpfen neuer Tiere verhindern. Gleichzeitig kann die Anwendung helfen, die Erde widerstandsfähiger gegen Schimmelbildung zu machen.
Das Gewürz enthält natürliche Stoffe, die das Wachstum verschiedener Pilzarten hemmen können. Wer bereits Schimmel auf der Blumenerde entdeckt, kann die betroffenen Stellen vorsichtig mit Zimtpulver bestreuen. Alternativ lässt sich eine Mischung aus einem Teelöffel Zimt und warmem Wasser herstellen. Damit können Pflanzen gegossen werden, um die Ausbreitung des Befalls einzudämmen.
Warum viele Gurkenpflanzen von Zimt profitieren
Auch bei Gurkenanbau kann Zimt verwendet werden. Dadurch soll das Risiko für Schimmel und andere Pilzerkrankungen sinken. Auch direkt im Pflanzloch kann eine kleine Menge des Gewürzes verwendet werden, um den Pflanzen einen möglichst gesunden Start zu ermöglichen.




