Der schreckliche Tod des kleinen Fabian aus Güstrow – er steht endlich kurz vor der Aufklärung! Wie der zuständige Staatsanwalt jetzt berichtete, soll der spektakuläre Mordfall aus Mecklenburg-Vorpommern bereits in der ersten Märzwoche gelöst werden. Wie ist der aktuelle Stand der Ermittlungen, wie geht es jetzt weiter – und wer hat den kleinen Fabian getötet?
Leiche von Fabian lag an einem Tümpel
Der kleine Junge aus Güstrow verschwand bereits am 10. Oktober 2025 aus dem Haus seiner Mutter. Eine große Suchaktion folgte. Die schockierende Nachricht verbreitete sich vier Tage später in ganz Deutschland: Die Leiche des kleinen Fabian aus Güstrow wurde an einem Tümpel bei Klein Upahl gefunden. Die sterblichen Überreste des Jungen waren vermutlich bis zur Unkenntlichkeit verbrannt – der Täter oder die Täterin wollte wohl versuchen, mit Feuer Spuren zu verwischen, Beweise zu vernichten.
Nun steht der spektakuläre Mordfall offenbar kurz vor der Aufklärung! Der zuständige Oberstaatsanwalt Harald Nowack hatte auf Nachfrage des KURIER bereits angekündigt, dass die Ermittlungen Ende Februar oder Anfang März abgeschlossen werden sollen. Nun wurde die Angabe noch einmal präzisiert. Der Ostsee-Zeitung sagte Nowack: „Wir werden in der ersten März-Woche die Ermittlungen abschließen.“ Menschen in ganz Deutschland, die den Fall verfolgt haben, können also jeden Tag mit neuen Informationen zum Fall Fabian aus Güstrow rechnen.

Dann werden hoffentlich auch die letzten Geheimnisse um den Mord an Fabian aus Güstrow geklärt. Dazu gehört die Frage, wie der Junge eigentlich genau ums Leben kam. Auch durch die Auffindesituation der Leiche an dem Tümpel in Klein Upahl war schnell klar, dass Fabian Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Aber: Wie genau der Junge getötet wurde, ist bisher unklar. Auch die Tatwaffe konnten die Ermittler laut dem aktuellen Stand der Informationen nicht finden.
Ist Gina H. wirklich die Täterin im Fall Fabian?
Mit Spannung wird natürlich auch die Frage, ob wirklich Gina H., die Ex-Freundin von Fabians Vater, die Täterin ist. Anfang November gab es auch bei der jungen Frau Durchsuchungen, bei denen unter anderem ein Geländewagen beschlagnahmt wurde, der Gina H. gehört.
Sie selbst wurde festgenommen, sitzt seit dem 7. November in Untersuchungshaft. Ob sie etwas mit dem Fall zu tun hat, ist unklar – für Gina H. gilt bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung. Auch die Staatsanwaltschaft hielt die Frau für „dringend tatverdächtig“.

Auch für die Familie von Fabian dürften die kommenden Wochen zu einer heftigen Belastungsprobe werden – denn Monate nach dem schrecklichen Mord wird nun alles noch einmal aufgewühlt. Gegenüber dem Nordkurier deutete die Anwältin von Fabians Mutter an, dass diese zwar erleichtert sei, aber auch Befürchtungen habe. „Sie wird erstmals wieder auf die Frau treffen, die ihren Sohn getötet haben soll.“
Ermittler konzentrieren sich im Fall Fabian auf Gina H.
Fraglich ist auch, wann genau das Hauptverfahren in dem Fall eröffnet wird. Für die Dauer der Untersuchungshaft gibt es gesetzliche Regelungen. In Paragraph 121 der Strafprozessordnung heißt es, dass die Untersuchungshaft ohne ein Urteil nur unter bestimmten Umständen länger als sechs Monate aufrechterhalten werden darf.
Nach dieser Zeit muss der Haftbefehl aufgehoben werden, wenn nicht vom Oberlandesgericht eine Fortsetzung angeordnet wird. Klar ist aber auch: Die Staatsanwaltschaft hat Gina H. im Fokus. „Wir haben weitere Ergebnisse zusammengetragen“, sagte Harald Nowack schon vor Wochen. „Es fokussiert sich alles auf die Frau in Untersuchungshaft.“


