Der Mord an dem kleinen Fabian aus Güstrow – er sorgt noch immer für Wirbel. Der Junge, der am 10. Oktober spurlos verschwand und Tage später tot an einem Tümpel bei Klein Upahl entdeckt wurde, beschäftigt die Ermittler weiterhin. Wer hat ihn getötet und warum? Nun gibt es eine überraschende Wende: Das Rätsel um den Mord soll schon bald gelöst werden.
Mord an Fabian aus Güstrow: Andeutung der Ermittler
In den vergangenen Wochen kehrte in dem Mordfall, der in ganz Deutschland Schlagzeilen machte, Ruhe ein. Doch im Hintergrund laufen die Ermittlungen noch immer: Die Kriminalexperten versuchen, den Täter oder die Täterin zu finden, das Geheimnis von Fabians Tod zu lüften. Nun die Wende: Es könnte schneller gehen als gedacht. Bisher war davon die Rede, dass der Fall vermutlich erst im März abgeschlossen werden kann. Und nun?
Der erkundigte sich bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Rostock – und bekam von Oberstaatsanwalt Harald Nowack eine überraschende Andeutung. Auf die Frage, wann man mit Ermittlungsergebnissen rechnen kann, teilt Nowack mit, er könne noch kein Datum nennen. „Realistisch dürfte eine nochmalige Anfrage in der 6. KW sein.“ Die sechste Kalenderwoche ist die Woche vom 2. bis zum 8. Februar – wird das Rätsel um Fabian also schon Anfang Februar gelüftet?

Gegenüber dem Portal t-online bestätigte Nowack ebenfalls: „Wir gehen derzeit von einem Abschluss der Ermittlungen im Februar aus.“ Es könnte in dem Fall, der ganz Deutschland bewegt, also schon bald Neuigkeiten geben. Unklar ist, wo genau die Ermittler stehen. Es sei eine besondere Herausforderung, „Die Spuren auszuwerten und die Ermittlungsergebnisse zusammenzufassen“, teilt Nowack mit.
Ermittler werteten Hinweise aus, vernahmen Zeugen
Man habe die Hinweise ausgewertet und etwaige Zeugen vernommen. Wie viele Hinweise es gibt, könne die Oberstaatsanwaltschaft aktuell nicht angeben. In Berichten hieß es, die Ermittler seien seit Anfang Oktober etwa 1000 Spuren nachgegangen. Mehrere mögliche Zeugen hatten sich außerdem auch in Interviews zu Wort gemeldet – und dabei die Hauptverdächtige Gina H. teils schwer belastet. Ein Mann hatte beispielsweise angegeben, H. habe ihn schon am Abend vor dem Fund von Fabians Leiche zu den sterblichen Überresten des Jungen geführt.

Der kleine Fabian aus Güstrow verschwand am 10. Oktober 2025 aus dem Haus seiner Mutter. Eigentlich sollte er an jenem Tag zu Hause bleiben, weil er am Tag zuvor an Nasenbluten gelitten hatte. Doch als sie von der Arbeit kam, war der Junge nicht mehr da. Es folgte eine große Suchaktion. Vier Tage später wurde die Leiche an einem Tümpel bei Klein Upahl gefunden. Brisant: Der Täter oder die Täterin hatte versucht, die sterblichen Überreste von Fabian zu verbrennen – vermutlich, um Spuren zu verwischen.




