Wer heute Mitte 40 oder jünger ist, könnte später in Rente gehen als bislang geplant. Nach den Vorschlägen der Rentenkommission soll die Regelaltersgrenze nach 2031 weiter steigen. Neu ist jetzt, dass das Renteneintrittsalter weiter erhöht werden soll. Das soll ab 2032 passieren und damit alle Jahrgänge ab 1965 betreffen.
Bis 2031 steigt das Rentenalter auf 67 Jahre
Bereits beschlossen ist, dass die Regelaltersgrenze bis zum Geburtsjahrgang 1964 schrittweise auf 67 Jahre angehoben wird. Wer 1964 geboren wurde, kann regulär mit 67 Jahren in Rente gehen. Nach den Empfehlungen der Rentenkommission soll die Altersgrenze anschließend jedoch weiter steigen.

Hintergrund ist die steigende Lebenserwartung und die Finanzierung der gesetzlichen Rente. Noch handelt es sich nicht um geltendes Recht. Die Vorschläge zeigen aber, in welche Richtung die Debatte um die Zukunft der Rente gehen könnte.
So könnte sich der Rentenbeginn verändern
Ab dem Geburtsjahrgang 1965 soll sich das Renteneintrittsalter an der steigenden Lebenserwartung orientieren. Vorgesehen ist eine sogenannte 2:1-Regel. Nach einer Tabelle von Chip 30 würde ein zusätzliches Jahr Lebenserwartung zu acht Monaten längerer Erwerbstätigkeit und vier Monaten zusätzlicher Rentenzeit führen.
Nach der aktuellen Modellrechnung würde der Jahrgang 1965 regulär mit 67 Jahren und einem Monat in Rente gehen. Wer 1975 geboren wurde, müsste demnach bis 67 Jahre und sieben Monate arbeiten. Für den Jahrgang 1985 läge das Renteneintrittsalter bereits bei 68 Jahren und einem Monat.


