Hier in Riesa kam es zu der unfassbaren Tragödie, IMAGO/imagebroker

Es wäre ein unfassbare Verbrechen. Eine 88-Jährige ist in einem Wohnhaus im sächsischen Riesa eingemauert worden. Die Leiche der Frau wurde bereits am vergangenen Wochenende im Keller gefunden, nachdem ihr 62-jähriger Sohn schwer in dem Haus gestürzt war und hilflos und schwer verletzt aufgefunden und dann in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden mit.

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Gegen den Sohn (62) wird ermittelt

Gegen den Mann, der mit seiner Mutter zusammenlebte, wird demnach wegen des Anfangsverdachts eines vorsätzlichen Tötungsdelikts ermittelt, teilten die Ermittlungsbehörden am Freitag mit. Dem Mann wird demnach vorgeworfen, seine Mutter vor etwa sechs bis zwölf Monaten getötet zu haben. Beide lebten in einem Haus in Riesa in Sachsen nordwestlich der Landeshauptstadt Dresden.

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Als der Mann nach seinem Sturz versorgt wurde, hatten sich die Einsatzkräfte nach der Mitbewohnerin erkundigt. Weil die Mutter nicht im Haus war und von den Nachbarn bereits längere Zeit nicht gesehen wurde, habe man noch einmal genauer hingeschaut, berichtete  ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Einsatzkräfte fanden die Leiche

Dabei wurde die Frau im Keller gefunden. Eine Obduktion habe zunächst keinen Hinweis auf eine nicht-natürliche Todesursache ergeben. Es bleibe daher vorerst bei einem Anfangsverdacht, hieß es. Die Ermittlungen liefen weiter. Sämtliche Spuren werden nun nach Angaben der Staatsanwaltschaft ausgewertet.

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Zuletzt hatte im März ein ähnlicher Fall in Krefeld (NRW) die Menschen schockiert. Dort war ebenfalls im Keller eines Wohnhauses eine eingemauerte Frauenleiche entdeckt worden. Es handelte sich um die damals seit zwei Jahren vermisste Anna S.. Die Obduktion ergab: Sie wurde erstickt.

Ihr Ex-Freund Michael S war bereits vor dem Fund wegen Modes zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden.