Es geht aufs Wochenende zu, etliche Menschen blicken deshalb schon auf den anstehenden Großeinkauf. Wer gern zu Kaufland geht, der wird sich in den Filialen des Lebensmittelriesen bald auf massive Änderungen im Bezahlsystem einstellen können. Denn: Nachdem in vielen Kaufland-Filialen schon Selbstbedienungskassen angeschafft und aufgebaut wurden, soll das Zahlen bei Kaufland in Zukunft noch mehr vereinfacht werden. Was das für die Kunden bedeutet.
Kaufland stellt Bezahlsystem um, das bedeutet es für Kunden
Sie wurden noch vor Jahren äußerst kritisch beäugt, als sie zum ersten Mal auch in Supermärkten und Discountern in Deutschland zu sehen waren, doch inzwischen sind sie aus keinem Laden mehr wegzudenken – und manche Kunden sind eher genervt, wenn es keine gibt: Selbstbedienungskassen.
Ob bei Lidl oder Edeka, bei Rewe oder Penny: In den meisten Märkten können sich die Kunden an den Bezahlstationen inzwischen selbst kümmern, ohne auf Mitarbeiter angewiesen zu sein.
Auch bei Kaufland gibt es sie – und der Lebensmittelgigant kündigt jetzt an, dass das Bezahlsystem in den Märkten noch weiter revolutioniert werden soll. „Selbstbedienungskassen sind für viele unserer Kundinnen und Kunden längst Teil des Einkaufs geworden.
Gerade bei kleineren Einkäufen werden sie gerne genutzt, um schnell und einfach zu bezahlen“, sagt Heiko Koch aus der Geschäftsleitung von Kaufland. Bald soll es die Kassen in allen Kaufland-Filialen geben.

An jedem Standort ist von bis zu zwölf Selbstbedienungskassen die Rede – eine echte Revolution des Bezahlsystems bei Kaufland! Allerdings werden die „echten“ Kassen nicht verschwinden, versichert Koch. „Denn uns ist wichtig, dass alle bei Kaufland selbst entscheiden können, mit welchem Kassensystem und Bezahlmöglichkeit die Einkäufe bezahlt werden.“
Aber: Es ist wahrscheinlich, dass immer weniger Kunden die sogenannten Bedienkassen nutzen werden. Schon jetzt werden laut Unternehmen etwa 40 Prozent der Einkäufe an den rund 2000 Selbstbedienungskassen bezahlt.
Neues Bezahlsystem mit Handscanner bei Kaufland
Auch das neue System „K-Scan“ ist weiter auf dem Vormarsch. Dabei ziehen die Kunden selbst mit einem Handscanner durch den Supermarkt und scannen alle Produkte selbst ein, bevor sie den Einkauf dann an der SB-Kasse bezahlen. „Das ist praktisch, spart viel Zeit und genau das schätzen viele Kundinnen und Kunden gerade bei größeren Einkäufen bei uns“, sagt Koch. Laut dem Kaufland-Geschäftsleiter sei die Wiedernutzungsquote sehr hoch.



