Stammkunden müssen jetzt genauer hinschauen. Bei Kaufland verändert sich gerade einiges im Regal. Der Händler verpasst seinen Eigenmarken ein neues, einheitliches Design – und teilweise auch neue Namen. Mehr als 4500 Produkte sind betroffen. Ziel ist es, die Waren im Markt sichtbarer zu machen und den Einkauf übersichtlicher zu gestalten.
Das neue Erkennungszeichen im Regal
Künftig zieht sich eine auffällige weiße Ecke mit dem roten Kaufland-„K“ durch das Sortiment. Das soll die bislang teils sehr unterschiedlichen Verpackungen optisch zusammenführen. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das vor allem eines: schneller erkennen, was zur Eigenmarke gehört.
Auch bei den Namen gibt es Veränderungen. Aus „K-Favourites“ wird „K-Gold Edition“. Dahinter steckt weiterhin die Qualitätslinie mit rund 300 Artikeln – nur eben im neuen Gewand. Kaufland will damit stärker zeigen, dass auch Eigenmarken besondere Zutaten, spezielle Herkunft oder längere Reifezeiten bieten können. Erste Produkte wie Irish-Beef-Hüftsteak oder Rohrzucker sind bereits unter dem neuen Namen im Handel, bis Ostern sollen viele weitere folgen.

Auch die pflanzliche Linie bekommt ein Update. „K-Take It Veggie“, seit sieben Jahren im Sortiment, heißt künftig „K-Plant Based“. Der neue Name orientiert sich stärker am Begriff, den viele bereits aus Gastronomie und Werbung kennen. Mehr als 100 Produkte umfasst das Sortiment – und es soll weiter wachsen. Geplant sind unter anderem veganes Hackfleisch und vegane Chunks.
Bio bekommt einen Zusatz
Die Bio-Marke bleibt ebenfalls erhalten, bekommt aber einen Zusatz: „K-Bio“ wird um „Organic“ ergänzt. Damit will das Unternehmen die Marke auch international klarer positionieren.


