Geldautomaten spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben – wer Bargeld braucht, kommt an den Auszahlungsmaschinen nicht vorbei. Doch immer wieder zocken Betrüger ahnungslose Bankkunden ab, indem sie heimlich die Kartendaten auslesen. Es gibt aber einen Handgriff, der Sie vor der Katastrophe bewahrt. Und mit dem Sie den miesen Abzockern ganz leicht das Handwerk legen können.
Ein Handgriff schützt davor Betrug am Geldautomaten
Um zu wissen, welcher Handgriff Sie vor Betrug mit Ihrer Bankkarte am Automaten retten kann, müssen Sie erst einmal wissen, welche Techniken die Betrüger nutzen. Es handelt sich um sogenanntes Skimming. Das ist eine Methode, bei der ein spezieller Kartenschlitz auf den eigentlichen Schlitz, in den die Karte gesteckt wird, aufgesetzt wird. Dort ist Technik verbaut, die in der Lage ist, beispielsweise den Magnetstreifen der Bankkarte auszulesen.
Außerdem wird beim sogenannten „Shimming“ Technik genutzt, die den Chip der Karte kopieren kann. Obendrein verstecken manche Kriminelle noch kleine Kameras, die die Eingabe der PIN-Nummer mitfilmen – oder nutzen Aufleger, die auf der Tastatur platziert werden und jede Eingabe mitschneiden. Die Kombination all dieser Methoden lässt sie Fälschungen von Bankkarten anfertigen, dann wird mithilfe der ausgespähten PIN Geld abgehoben. Abzocke am Geldautomaten!

Nur: Was kann man dagegen tun? Mit einem oder zwei einfachen Handgriffen können Sie beim Benutzen eines Geldautomaten vermeiden, dass Sie zum Opfer dieser perfiden Methoden werden. Prüfen Sie beispielsweise vor dem Einstecken der Bankkarte den Kartenschlitz des Automaten. Sieht er normal aus oder bewegt er sich, wenn man leicht daran wackelt? Auch Klebereste können ein Anzeichen sein, denn die zusätzlichen Kartenschlitze werden oft nur angeklebt.
Kunden sollten sich Geldautomaten genau anschauen
Schauen Sie sich den Geldautomaten genau an. „Gibt es ungewöhnliche Verblendungen oder Leisten? Versuchen Sie, leicht daran zu ziehen, oft sind diese nicht fest angebracht“, heißt es auf der Website der Sparkasse. Das gleiche gilt bei der Tastatur. Liegt sie nur locker auf oder sitzt sie fest – und fühlen sich die Tasten wirklich normal an? Die Bank rät: „Nutzen Sie Geldautomaten nicht, wenn Ihnen etwas komisch vorkommt.“

Stattdessen sollten solche Auffälligkeiten unbedingt der entsprechenden Bank gemeldet werden. Zusätzlich empfiehlt es sich immer, mit der Hand bei der Eingabe der PIN das Tastenfeld abzuschirmen, damit nicht versteckte Kameras oder heimliche Beobachter die PIN ausspähen können. Ein weiterer einfacher Handgriff, der Sie vor der Katastrophe bewahren kann. Und: Geldautomaten in Bankfilialen sind oft sicherer als jene, die in Außenbereichen stehen.
Das müssen Sie tun, wenn Sie abgezockt wurden
Und was tun, wenn man doch Opfer der Betrüger geworden ist – oder den Verdacht hat, dass unrechtmäßig Geld vom Konto abgehoben wurde? Bei der Sparkasse raten die Experten: „Setzen Sie sich sofort mit Ihrer Sparkasse oder Bank in Verbindung. Diese nimmt den Fall auf und sperrt Ihre Karte. Wenn es schnell gehen soll, können Sie Ihre Karte auch selber sperren lassen.“ Dafür gibt es entsprechende Rufnummern, in Deutschland ist es die 116 116.




