In einem seit Jahren stillgelegten Schwimmbad in Berlin-Friedrichshain ist am Samstagmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Berliner Feuerwehr rückte mit 60 Einsatzkräften aus.
Feuerwehr durchsuchte Schwimmhalle nach Verletzten
Gegen 12.59 Uhr war der Notruf eingegangen, nachdem in der leer stehenden Halle in der Holzmarktstraße Rauch entdeckt worden war.
Nach ersten Erkenntnissen brannte Gerümpel in dem Gebäude, das regelmäßig von Obdachlosen als Unterschlupf genutzt wird. Die Berliner Feuerwehr rückte mit rund 60 Einsatzkräften an und durchsuchte in mehreren Trupps die weitläufige Halle unter Atemschutz gründlich nach möglichen Verletzten.

Zum Glück konnten die Retter Entwarnung geben. Nur eine einzige Person, die sich am Gebäude aufhielt, erlitt eine leichte Rauchvergifttung und kam ins Krankenhaus. Zur genauen Ursache des Brandes ermittelt die Polizei.
Schwimmhalle ist seit Jahren marode
Das Bad am Spreeufer war zu DDR-Zeiten 1976 gebaut worden und steht seit rund acht Jahren leer. Es war wegen erheblicher baulicher Mängel geschlossen worden. Eine Sanierung hätte rund sieben Millionen Euro gekostet, was nicht im Verhältnis zum Alter des Gebäudes und zur Qualität des Schwimmangebotes der Halle stand. Die Halle wird jetzt ab Frühjahr abgerissen.



